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Nun sitze ich mit Draguna in ihrem Zimmer über Roland´s Laden. Das Zimmer ist ziemlich klein, bietet aber den Platz, den ein Mädchen zum Leben braucht. ,, Ob meine ganzen Klamotten hier überhaupt reinpassen?“ Ziemlich ratlos stehen wir vor ihrem Kleiderschrank. ,, Das bekommen wir schon irgendwie hin. Lass uns das erstmal alles sortieren.“ ,, Sag mal Sasa, heute ist ja Freitag. Was machst du heute Abend so?“ Ich überlege nicht lange und erzähle ihr, was ich und die anderen vorhaben. ,, Weist du meine Freundinnen, Iris und Kim, wollen mit mir heute Abend in einen Club.“ ,, Wie nur Mädels?“ ,, Naja, wir wissen, dass ein paar Jungs von unserer Schule auch da sein werden. Kim hat es auf einen bestimmten davon abgesehen und wir wollen schauen, ob man da was machen kann.“ ,, Hast du denn einen?“
 ,, Wie einen?“ ,, Na einen, auf den du ein Auge geworfen hast.“ Ich werde feuerrot und weis nicht was ich sagen soll. ,, Naja, da gibt es schon einen…aber keine Ahnung was das ist. Weist du ich will gar keine Beziehung derzeit. Man endet sowieso nur mit einem gebrochenen Herzen.“ ,, Ach komm, man kann aber auch wieder aufstehen und weitergehen. Mein  Lebensmotto, dass auch deines sein sollte ist: Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weiterlaufen.“ ,, Echt jetzt? Der Spruch ist ja mal verdammt cool. Aber wir sind doch keine kleinen Prinzessinnen.“ ,, Nein Sasa, wir sind Königinnen.“ Ich kann dieses Mädchen einfach nur fasziniert anschauen. Dieses Selbstvertrauen ist einfach super. ,, Ok, ich geh jetzt mal heim und mach mich fertig. Ich hole dich so gegen halb neun ab ok?“  Daheim angekommen, klingelt mein Handy mittlerweile zum fünften Mal. ,, Ja?“ ,, Hi, ich bins Kim. Was soll  ich nur anziehen verdammt?“ ,, He, ganz ruhig. Zieh das an in dem du dich wohlfühlst.“
,, Verdammt Sasa, ich kann nicht in meiner Jogginghose in einen Club.“ Da hat sie wohl Recht. ,, Zieh doch einfach das von letzter Woche aus der Schule an.“ ,, Du meinst meine schwarzen Hotpants und das Tanktop?“ ,, Ja genau, dass sah verdammt cool aus.“ Sie hat einfach aufgelegt, ist wohl auch eine Antwort.
Nun stehe ich selbst vor meinem Kleiderschrank. Ich krame alle möglichen Sachen heraus. Es sieht aus als hätte eine Bombe eingeschlagen. Nach gefühlten Jahrhunderten habe ich mich nun für ein schwarzes Longtop, weiße Jeans und meine schwarzlilanen Pumps entschieden. Die Pumps sind etwas ganz besonderes, an ihnen sind kleine Pokerkarten befestigt und ein totaler Hingucker.
Endlich sind wir alle im Club angekommen. Wir holen uns erstmal alle etwas zu trinken und dann schauen wir, wer noch so da ist. ,, Sasa? Deine Freundinnen sind sehr nett, aber die Musik ist so..naja.“ Sie hat Recht, heute ist die Musik echt nicht das Wahre. Dann lese ich eine der Ankündigungen an der Wand. HEUTE: KARAOKE. Draguna folgt meinem Blick und grinst. ,, Na schon besser, da können wir uns über die schlechten Sänger lustig machen.“  ,, Da ist Dajan, er sieht so was von gut aus.“ ,, Mit wem ist er denn da?“ Kim schaut sich etwas um. ,, Anscheinend mit Castiel und Lysander.“ Alle drei schauen in unsere Richtung und grinsen, klar wir haben sie ja auch gerade unverblümt angeschaut. Lys läuft zum Karaokepult und redet mit dem DJ. Ich denke mir aber nichts bei und tanze weiter mit Draguna.
Viele haben schon beim Karaoke mitgemacht. Nun ruft der DJ wieder so einen armen Menschen auf, der singen muss. ,, Sasa Renner bitte auf die Bühne.“ ,, Sasa??Du hast dich gemeldet? Sau cool, los rauf mit dir.“ ,, Warte ich war das nicht..das war Lys. Ich bring ihn um.“ ,, So Sasa, du bist unsere nächste glückliche Sängerin. Du wurdest aber gleich mit zwei Liedern eingetragen. Deine Freunde scheinen dich zu mögen. Aber erstmal der erste Song. Alle Ohren auf für Sasa Renner mit Raise your Glass von Pink. Das kann nur von Lys gewünscht worden sein, er hatte deletzt meinen IPod und muss es unter meinen Favoriten gesehen haben. Ich lege eine gute Performance hin, so wie auch im Lied beschrieben. Immerhin liebe ich dieses Lied und kann es in und auswendig. Es ist ein totales Partylied und das merkt man an den Gästen, jeder singt oder grölt mit. Nach gerade Mal drei ein halb Minuten Spielzeit bin ich doch etwas ausgepowert. ,, Das war ja super Sasa, aber bleib gerade mal auf der Bühne. Immerhin gibt es für dich noch einen Song. Ihr wollt sie doch alle noch mal hören richtig?“ Der ganze Club schreit. Es ist mir so was von peinlich, dass ich am liebsten im Boden versinken würde. ,, Der nächste Song ist auch von Pink, du scheinst sie wohl zu mögen, es ist F*cking Perfect.“ Ich muss kurz schlucken, immerhin passt dieser Song perfekt auf mein Leben in Berlin. Aber wie schon früher, werde ich meine Wut und Trauer einfach weg singen. Ich schaue mich im Saal um und schaue ob ich Lys finde. Er grinst mich nur wissend an, es ist als hätte er gewusst, dass ich es einfach mal wieder brauche zu singen. Ich kann gar nicht mehr böse auf ihn sein und lächle ihn an. Auch Cas sehe ich, er scheint sehr überrascht zu sein, dass ich wohl doch singen kann. Endlich bin ich wieder unten bei den Mädels, Iris und Kim umringen mich und wollen wissen, woher ich so gut singen kann. Nur Draguna steht ganz ruhig neben mir. Auf einmal kommen Lys und Cas und auch Dajan zu uns. ,, Hallo Mädels, gute Show hast du da gemacht Sasa.“
 ,, Danke Dajan.“ ,,D-Dajan? Willst du tanzen?“ Kim hat sich endlich getraut ihn zu fragen. Er nickt und nimmt ihre Hand, sie verschwinden auf der Tanzfläche. Iris tanzt mit einem fremden Jungen. Draguna und ich stehen nun mit Cas und Lys alleine da. ,, Achja, Jungs, dass ist Draguna. Draguna, das ist Lys und das ist Cas.“ Sie begutachtet Lys ganz genau, er scheint ihr wohl zu gefallen und auch Lysander scheint nicht abgeneigt zu sein. Auch die beiden verschwinden auf der Tanzfläche. So sind nur noch der Rotschopf und ich übrig. ,, Du hast gut gesungen. Lys hat echt nicht untertrieben.“ ,, Wie meinst du das?“ ,, Naja, er hatte doch deletzt deinen Ipod. Da hat er wohl eine Aufnahme von dir und Mario gefunden und er war total aus dem Häuschen. Jetzt werd doch nicht rot.“ Der Abend ist einfach zu viel für mich, ich weis nicht was mich dazu bringt ihn das zu fragen. ,, Sag mal, willst du mit mir tanzen?“ Er ist von der Frage wohl genauso überrascht wie ich, den er schaut mich erstmal nur schief an. ,,Ja doch, können wir machen.“ Er nimmt meine Hand und zieht mich auf die Tanzfläche, wieder kribbelt es. Langsam legt er seine Hände um meine Hüften und ich meine Hände in seinen Nacken. So tanzen wir eine gefühlte Ewigkeit, bis mich plötzlich jemand von der Seite anschreit.

Einmal Raise your Glass:

Und F*cking Perfect:


Dies ist ein One Shot für eine liebe Freundin. Bitte beachtet, dass es Ü18 ist! Diese Geschichte ist auf Wunsch meiner Freundin entstanden.



Aus Hass kann Liebe werden



,, Schiff in Sicht.“ Mizuki schaut auf das weite Meer hinaus, da ist wirklich ein Schiff, aber es ist kein normales Schiff. ,, Kapitän. Es ist ein Piratenschiff. Die Kid-Piratenbande.“ Auf dem ganzen Schiff wird es still. Die Kid-Piraten sind eine der brutalsten Banden auf dem ersten Teil der Grandline. Jeder weiß, dass jetzt wohl nur noch der Tod wartet. Mizuki rennt in ihre Kajüte und sucht nach ihrem kleinen Dolch, den sie sich nun in ihren Stiefel steckt. Wieder an Deck, sieht sie, wie das Schiff immer näher kommt. Die Piraten machen sich bereit zum Entern. ,, Macht keine Gefangenen. Raubt alles was ihr bekommen könnt.
“ Die Stimme gehört dem Kapitän der Piraten. Eustass Kid. Er ist eine auffallende Person, immerhin misst er über zwei Meter. Mizuki versteckt sich hinter dem Hauptmast um den Piraten nicht in die Arme zu fallen. Alle Passagiere werden von den Piraten ausgeraubt und danach auf grausame Weise gemeuchelt. Dabei hat das Passagierschiff eine der sichersten Routen gewählt. Eustass läuft gerade an ihr vorbei und sie weiß, dass sie nur eine Chance hat um noch den restlichen Menschen hier das Leben zu retten. Gerade, als er an ihr vorbei ist, springt sie auf seinen Rücken um ihn umzuschmeißen. ,,Wer…runter von meinem Rücken du Balg.“ Kid schmeißt Mizuki auf den Boden, sie krümmt sich vor Schmerzen. Sie liegt nun ausgestreckt vor ihm. ,, Ein Mädchen will mich fertig machen? Das ist sehr belustigend.“ Langsam versucht Mizuki sich wieder aufzusetzen. ,, Du Bastard. Hör auf unschuldige Menschen umzubringen.“ Lachend schaut er auf sie herunter. ,, Du willst mir etwas befehlen Kleine? Bist du den stark genug für so was?“ In voller Größe baut er sich vor ihr auf. Mizuki läuft es eiskalt den Rücken runter. Heat stellt sich neben ihn und flüstert ihm etwas zu.
 ,, Soso, sie ist die Tochter eines Gouverneurs? Vielleicht machen wir doch einmal eine Ausnahme und nehmen eine Gefangene.“ Sollte ihr ihre Herkunft wirklich zum Verhängnis werden?
,, Rührt mich nicht an.“ Sie versucht so schnell wie möglich ihren Dolch zu ziehen um sich zu verteidigen. Kid lacht eiskalt. ,, Damit willst du mir weh tun? Du weißt wohl nicht wer ich bin oder?“ Er hebt seine Hände und ihr Dolch wird von ihm angezogen. ,, Wie willst du dich nun gegen mich verteidigen Kleine?“ ,, Ich weiß es nicht. Aber ich werde mich nicht freiwillig ergeben.“ ,, Und so was von einer verwöhnten Göre. Ich habe immer gedacht, ihr wärt feige.“
,, Ich bin nicht feige.“ Nun traut sie sich doch aufzustehen und ihm die Stirn zu bieten. 
,, Du bist unerschrocken, dass gefällt mir. Aber dennoch bist du mir im Weg.“ Viel zu schnell für ihre Augen, kommt er auf sie zu und schleudert sie gegen den Mast. Sie spürt wie ihre Rippen brechen. ,, Nehmt sie mit, tötet sie aber noch nicht. Da verschieben wir auf später.“ Langsam läuft er zu dem Kapitän des Schiffes. 
,, Dich verschone ich auch. Aber nicht aus Güte, ich brauche ja jemanden, der diese Geschichte verbreitet. Sag ihrem Vater, dass wenn er seine Tochter wieder haben will, er sein ganzes Vermögen rausrücken soll.“ Der Kapitän des Passagierschiffes nickt ganz schnell. Eustass dreht ihm den Rücken zu und geht mit den anderen wieder auf sein Schiff. Heat schmeißt Mizuki auf das Deck, sie keucht vor Schmerzen auf. 
,, Ihr glaubt doch nicht wirklich, dass mein Vater für mich zahlt oder?“ Kid sieht sie mit hochgezogener Augenbraue an. ,, Wieso sollte er nicht? Du bist seine Tochter.“ Verächtlich schnaubt sie aus. ,, Rate mal, warum ich auf diesem Schiff war? Ich bin ihm nicht fein genug um seine Tochter zu sein. Er wird ganz froh sein, wenn ich weg bin…oder tot.“ In Eustass keimt fast so was wie Mitgefühl für das junge Mädchen auf. Er kniet sich zu ihr runter. ,, Ich mache das ja nicht oft, aber du scheinst das Zeug zu einer Piratin zu haben. Mit deinem ganzen Hass auf deinen Vater. Möchtest du eine Kid-Piratin werden?“ Sie schaut ihn entgeistert an. ,, Vergiss es. Ich will nicht zu so einer Mörderbande gehören.“ Kid lacht.
,, Gut, dann töte ich dich jetzt.“ Er macht einen Schritt auf sie zu, sie rutscht zurück. 
,, Warte, ich könnte mir es noch mal überlegen.“
 ,, Gut, morgen beginnt dein Training.“ ,, Aber ich bin doch noch verletzt.“ ,, Du bist jetzt eine Piratin, du kennst keinen Schmerz. Schlaf dich einfach aus. Morgen beginnt dein neues Leben.“ Kid verschwindet unter Deck und Mizuki sitzt nun ganz alleine unter dem klaren kalten Nachthimmel. Wie konnte ihr das nur alles passieren? Eben noch eine kleine Adelstochter und im nächsten Moment, Piratin auf einem der gefährlichsten Piratenschiffe der Grandline.
Leise hört sie Schritte die immer näher kommen. Es ist der Kerl, der sie vorhin so unsanft auf das Deck geschmissen hat. ,, Hier, iss etwas. Morgen wird ein anstrengender Tag.“ ,,Danke. Du bist doch viel netter als du aussiehst.“ Er grinst. ,, Das ist nur Befehl vom Chef, wenn es nach uns ginge, würdest du schon bei den Fischen schlafen. Also enttäusche ihn nicht, wenn er so viel auf dich setzt.“ Mizuki schluckt hart bei den eisigen Worten von Heat. Wieder alleine an Deck schaut sie sich ihr Essen genau an. Alle wichtigen Bestandteile einer guten Mahlzeit auf See sind vorhanden. Zumindest ihre Versorgung sollte hier nicht allzu schlecht sein. Aber warum setzt dieser erbarmungslose Kapitän auf sie? Er macht ihr mehr Angst als sie jemals zugeben würde. Aber irgendetwas an ihm findet sie anziehend. Kopfschüttelnd versucht sie diese Gedanken loszuwerden. Er ist ein Pirat, ein skrupelloser noch dazu, da sollte sie nicht einmal daran denken in ihm etwas Gutes zu finden. Überall diese Gedanken schläft sie an den Mast gelehnt ein. Spät in der Nacht steht Kid neben ihr und lächelt, er legt ihr eine Decke um. ,, Kleines Mädchen, du wirst mir noch viel helfen können. Aber es wird kein Weg daran vorbeiführen, dass ich dich zu deinem Glück quälen muss. Zum Glück macht
mir das so viel Spaß.“ Mit einem Lachen verabschiedet er sich in die Nacht.
,, Los steh auf. Oder willst du gleich am ersten Tag versagen?“ Mizuki öffnet langsam die Augen und schreit wie ein kleines Kind. Vor ihr steht ein Kerl mit einer komischen Maske. An seinen Unterarmen sind Sichelschwerter angebracht. ,, Was? Wo bin ich?“ Killer schüttelt den Kopf. Heat kommt nun hinzu. 
,, Du bist immer noch auf unserem Piratenschiff und wenn du nicht gleich über Bord gehen willst, solltest du deinen Arsch bewegen.“ Mit dieser klaren Ansage steht sie sofort auf. In diesem Moment schwingt die Tür zum unteren Deck auf und Kid kommt heraus. ,, Na ist der Grünschnabel schon wach? Sehr schön. Dann können wir ja beginne.“ Mizuki schluckt, ob sie diesen Tag überhaupt überleben wird?
Langsam dämmert es und sie liegt blutüberströmt am Boden. ,, Dafür, dass du ein Mädel bist, hast du dich gut geschlagen. Aber du siehst doch mehr tot als lebendig aus.“ Sie spürt, wie jemand sie hochhebt und unter Deck trägt. ,, Wire? Kannst du sie mal verbinden? Sie blutet uns hier alles voll.“ Mizuki merkt, dass sie in Kid´s Armen liegt, sie drückt sich leicht an seine Brust. Irritiert schaut er zu ihr hinunter und muss lächeln. 
,, Glaubst du denn wirklich, dass du bei mir in Sicherheit bist du Narr?“ Er legt sie auf das Bett und Wire verarztet sie provisorisch.
Am nächsten Morgen wird sie durch ein lautes Klicken wach. Neben ihr sitzt wieder Killer, diesmal erschrickt sie nicht so arg. ,, Wie?t du eigentlich, dass du verdammt gruslig aussiehst mit deiner Maske?“ Killer schaut sie nur an und geht. ,, He, das sollte keine Beleidigung oder so sein.“ Sie versucht aufzustehen aber kann nicht, ihr Körper reagiert nicht. Vor der Tür hört sie Stimmen. Wire kommt hinein und kommt auf sie zu. ,, Wie fühlst du dich?“ ,, Ich kann mich nicht bewegen, aber ansonsten eigentlich ganz gut.“ ,, Das ist schön. Du kannst dich nicht bewegen, da du Muskelkater und einen starken Blutverlust hattest. Ich musste dich ruhigstellen, damit dein Körper sich regenerieren kann. Der Boss hat es wohl etwas übertrieben mit dir.“ ,, Sag so was nicht. Ich bereite sie nur auf ihre Mission vor. In einer Woche ist es soweit.“ ,, Was meinst du damit?“ Da sie vom Kopf ab wie gelähmt war, versucht sie so gut es geht ihren Kopf in seine Richtung zu drehen um in sein Gesicht zu blicken. Kid kommt auf sie zu und kniet sich direkt vor ihrem Gesicht nieder. Ihr Herz pocht. ,, Du wirst mein Schlüssel zu Reichtum und Macht sein.“ Ganz tief blickt er in ihre Augen und Mizuki glaubt fast etwas Freundlichkeit in ihnen zu erblicken. ,, Aber wieso ich?“ ,, Du bist klein und unscheinbar. Man kann dich gut benutzen.“ ,, Wie bitte? Klein? Ich geb dir gleich klein du Mistkerl.“ 
Aber da merkt sie wieder, dass sie sich nicht bewegen kann und gibt mit einem Seufzen auf. ,, Du bist richtig niedlich wenn du dich so aufregst. Aber merk dir eines. Wir sind Piraten und da sollte man nicht niedlich sein.“ Mit diesen Worten verschwindet er aus dem Raum. ,, Wire? Ich werde aus seinen Worten nicht schlau. Kannst du mir bitte erklären was er meint?“ ,, Naja, du bist doch die Tochter eines Gouverneurs und so kennst du viele Könige und weiter Adlige und so. Eustass will deine Machtposition ausnutzen und uns in die Königshäuser schmuggeln um das zu tun, was wir immer machen.“ ,, Wie bitte? Wie wollt ihr das anstellen? Ihr seid doch viel zu auffällig mit eurem Aussehen.“ Wire grinst. ,, Du wirst es schon sehen. Aber genese erst mal richtig. Du hast noch ein hartes Training vor dir.“
Die Woche verfliegt wie im Flug und langsam bekommt Mizuki gefallen an dem Vorhaben der Kid-Piraten. Ob sie doch das Zeug zu einer skrupellosen Piratin hat? Der Gedanke sich an ihrem Vater für all die schlimmen Jahre zu rächen gefällt ihr immer mehr. Sie sind noch eine Tagesreise von ihrer Heimat entfernt, Mizuki steht an der Reling gelehnt und schaut auf das Meer hinaus. ,, Du wirst immer besser. Ich habe doch gewusst, dass in dir etwas schlummert.“ Sie dreht sich langsam zu Kid um. ,, Wie meinst du das Kid?“ 
,, Man spürt deinen Hass Mizuki. Den Hass auf die Oberschicht.“ ,, Naja, eigentlich ist es nur Hass auf meinen Vater.“
,, Woher kommt dieser Hass?“ Mizuki lacht. ,, Als ob dich das interessieren würde.“ ,, Sagen wir es so. Du gehörst jetzt zu uns und ich will alles über meine Kameraden wissen.“ Lächelnd blickt sie zu dem großen Mann auf. ,, Man würde so etwas ja gar nicht von dem großen Eustass Kid erwarten. Bist du doch mehr als nur ein grausamer Pirat?“ Er verzieht seinen Mund zu einer Fratze. ,, Ich bin wer ich bin. Also, warum hast du so einen Hass auf ihn?“ Wieder dreht sie sich dem Meer zu. ,, Er war nie der beste Vater, aber ich wohl auch nicht die beste Tochter. Dennoch werde ich ihm die Jahre des Schmerzes nie vergessen.“ ,, Was für einen Schmerz meinst du? Den, keine perfekte Adelstochter zu sein?“ ,, Mach dich nicht über mich lustig Kid.“ Leicht dreht sie ihren Kopf und ihre Augen funkeln den Kapitän böse und voller Wut an. Hat er eine Frau voller Hass erschaffen?,, Wenn du mir den Grund sagst, werde ich mich auch nicht über dich lustig machen.“ Er hat dieses Mädchen in der letzten Woche sehr lieb gewonnen, auch wenn er es niemals zugeben würde. ,, Er hat mir Sachen angetan, die man seiner Tochter nie antun würde. Du verstehst?“ In Kid flammt eine ungekannte Wut auf. Für Mizuki kommt ein Beschützerinstinkt in ihm auf, der vollkommen Unbekannt für ihn ist. ,, Ich verstehe. Mach dich bereit. Morgen früh beginnt die Show.“ Noch lange steht sie an der Reling und schaut in die Nacht hinaus. Morgen wird sie sich rächen, ab morgen wird sie eine richtige Piratin sein.
In den frühen Morgenstunden fahren sie in den Hafen der kleinen Stadt ein, welche sie so lange ihre Heimat genannt hat. ,, Ok, ihr habt alle den Plan verstanden?“ Alle nicken und Kid geht von Bord. ,, Mizuki? Du wirst das schaffen. Konzentriere dich auf deine Wut.“ Mit einer kleinen Träne im Augenwinkel nickt sie. Der Nebel liegt noch wie ein Schleier auf der Stadt, alle schlafen. Langsam kommt die Sonne zum Vorschein. Die Stadt erwacht, mitten auf dem Dorfplatz steht nun Mizuki bewaffnet bis unter die Zähne. ,, Seht, da ist die Tochter des Gouverneurs. Sie ist wieder da, aber?“ Mizuki dreht sich zu den redenden Leuten und alle verstummen. Erst jetzt sehen sie, wie bewaffnet sie ist. ,, Holt ihn her.“ ,, Wen sollen wir holen Mizuki?“
 ,, Holt den Mann, der sich meinen Vater nennt.“ Der Rest der Kid-Piraten macht sich auf den Weg zum Sitz des Gouverneurs, durch Mizukis Aufstand im Dorf sind keine Wachen mehr im Haus. ,, Die Kleine wird hoffentlich nicht Amok laufen. Was meinst du Kid?“ Doch der Kapitän ist nicht da. Er sitzt am Dorfplatz auf einem Dach und beobachtet Mizuki. Er kann es selbst nicht glauben, aber er, der eiskalte Pirat, scheint für dieses Mädchen Gefühle zu entwickeln. ,, Was willst du Mizuki? Ich habe dich fortgeschickt und die Nachricht bekommen, dass die Kid-Piraten dich töten würden.“ ,, Das hättest du wohl gerne gehabt, Vater.“ In diesem Wort liegt so viel Verachtung, dass sie selbst über sich staunt. All die Jahre des Zorns glimmen in ihr auf. ,, Du hättest dir wohl gewünscht, dass sie mich einfach töten oder? Hättest es noch für dich spielen lassen, damit die Menschen dir hier noch mehr aus der Hand fressen.“ Ihr Vater wird blass. ,, Was redest du da Mizuki? Ich bin total froh, dass du noch lebst. Haben die Piraten dich verschont?“ Nun verzieht Mizuki ihr Gesicht zu einer grinsenden Fratze. ,, Es tut mir leid, dir das sagen zu müssen. Aber du irrst dich wohl.“ 
,,Wie meinst du das Kleines?“ ,, Sie haben mich verschont aber unter einer Bedingung.“ Sie zückt ihr Schwert. ,, Das ist nicht dein Ernst. Du bist keine Piratin!!“ ,, Hör auf zu Heucheln verdammt noch mal. Du hasst mich und ich dich. Du hast mich missbraucht Jahre lang. Denkst du wirklich, dass ich freiwillig zurückkäme?“ Nun kann sie ihren Hass nicht mehr bändigen und stürmt auf ihren Vater los. Doch bevor sie ihn erreichen kann, gehen die Marinesoldaten dazwischen. Sie hält sich gut in dem Kampf, doch leider wird sie so stark am Kopf getroffen, dass sie zu Boden geht. Kid steht schon auf aber sieht, dass sie sich wieder erhebt. ,, Denkt ihr, dass ihr mich so besiegen könnt?“ Wer hätte gedacht, dass sie so stark sein könne. Lächelnd steht er auf dem Dach und ist stolz auf sein neustes Mitglied.
 ,, Wie kannst du so etwas behaupten du Mistgöre? Jahrelang habe ich dich großgezogen und dir alles gegeben was du wolltest. Das ist dein Dank?“ Nun reicht es Kid. Mit einem galanten Sprung landet er zwischen Mizuki und der Marine, welche ihren Vater beschützen.
 ,, Käptan!“ ,, Das ist Eustass Kid. Verstärkt sofort die Truppen.“ ,, Du hast ihn Kapitän genannt? Das ist nicht dein Ernst. Du kehrst mir und der ehrlichen Welt den Rücken?“
 ,, Lieber ein Pirat als in einer so verlogenen angeblich ehrlichen Welt.“ ,, Kid, ich kann das alleine regeln.“ 
,, Nein Mizuki. Ich bin vielleicht ein grausamer Pirat, aber ich lasse nicht zu, dass ein Mitglied meiner Crew so geschändet wird.“ ,,Kid…“ Der grausamste Pirat der neuen Ära will sie beschützen, ihre Ehre retten. Eustass baut sich in voller Größe vor der Marine und ihrem Vater auf. ,, Was hast du zu deiner Verteidigung zu sagen, du Schandfleck dieser Insel.“ ,, Schau sie dir doch an. Denkst du wirklich aus ihr könnte was werden? Irgendwie muss sich das doch für mich lohnen, sie durchzufüttern.“ Um Kid herum vibriert die Luft, er kann Mizukis Hass mehr als verstehen. ,, Du abscheulicher Bastard. Du hast so eine Tochter wie Mizuki gar nicht verdient. Ich habe immer gedacht, dass sich ein abscheulicher Kerl wäre, aber du bist um einiges schlimmer. Du hast es nicht verdient zu leben.“ Mit diesen Worten fängt er an, seine Teufelskräfte einzusetzen und einen nach dem anderen abzuschlachten. Nach kurzer Zeit steht er vor Mizukis Vater. ,, Kid nein, dass erledige ich. Das ist meine Vergangenheit.“ Mizuki läuft an Kid vorbei auf ihren Vater zu, der schon am Boden liegt.
 ,, Möchtest du noch etwas sagen, bevor ich dich für deine Taten bestrafe?“ Sie kniet vor ihm nieder und grinst. ,, Du bist genauso wie deine Mutter. Eine Hexe des Meeres. Ich wünsche dir, dass du stirbst du missratenes Kind.“ Ein kehliges Lachen entfleucht ihrer Kehle. ,, Schön gesagt alter Mann, aber ich stehe unter dem Schutz der Kid-Piraten.“ Mit einem schnellen Schwerthieb entfleucht ihrem Vater der letzte Lebensatem. Sie ist frei, nach so vielen Jahren, hat sie ihre Vergangenheit hinter sich gelassen.
Die Stadt steht in Flammen, die Piraten sind wieder auf dem Schiff und laufen aus dem Hafen aus. 
,, Ihr habt ein reiches Städtchen Mizuki.“ ,, Ich nehme das mal als Kompliment Heat.“ Die ganze Crew feiert, nur Mizuki lehnt still an der Reling und schaut auf den Horizont. Die Sonne geht langsam unter und das Meer sieht feuerrot aus. So wie Kid´s Haare, sie kann nicht mehr aufhören an Kid und seine Worte zu denken. Wie kann sie so einen Menschen attraktiv finden?  Geschweige denn davon, dass er ihr Kapitän ist, sie darf das nicht zulassen. ,, Mizuki? Kann ich mit dir reden?“ ,, Was gibt es den Kapitän?“ ,, Nenn mich doch bitte einfach Kid. Ich würde gerne wissen, ob du dich jetzt besser fühlst.“ ,, Du meinst, nachdem ich meine Vergangenheit ermordet habe? Ich glaube ja, woher wusstest du, dass ich das kann?“
,, Intuition. Komm nun mit uns feiern.“ Sie geht mit ihm zu den anderen, feiern können sie wie die Verrückten. Die ganze Nacht trinken sie Rum und singen das Piratenlied. Irgendwann schlafen sie alle auf Deck ein, nur Mizuki und Kid sind noch wach, aber doch sehr angetrunken. ,, Sag mal Kid, magst du mich?“ ,, Was ist das für eine Frage? Bist du betrunken? Ein Wunder, dass du noch wach bist. Die anderen sind schon alle umgefallen. Ich mag dich schon, sonst würdest du ja nicht mehr leben.“ ,, Ich mag dich auch Kid.“ Sie werden beide leicht rot und schauen in eine andere Richtung. Beide trinken sie weiter um dieses Gespräch zu vergessen. ,, Ich denke wir sollten jetzt schlafen.“ ,, Ja, das sollten wir.“ Er beugt sich vor und küsst sie. ,, Gute Nacht Mizuki.“ Hat er sie da gerade wirklich geküsst? Mizuki glaubt es nicht wirklich und schiebt es auf einen Einbildung im Alkoholrausch. Immerhin reden wir hier von Eustass Kid und nicht von irgendeinem dahergelaufenen Piraten. Aber sie hofft, dass es wahr ist. Kann man den wirklich für diesen Mann Gefühle haben? Einen so grausamen Piraten gar lieben? Am nächsten Morgen wird sie durch das Geschrei der Möwen wach. Sie reibt sich benommen die Augen und merkt, dass sie mit irgendetwas zugedeckt ist. An sich herunterblickend, stellt sie fest, dass Kid´s Mantel über ihr liegt. ,, Na auch mal wach?“ ,,Mhm, ja Heat. War wohl eine lange Nacht.“ ,, Ah, du bist wach sehr schön. Bekomme ich nun meinen Mantel wieder?“ Sie blickt zu Kid auf, der nun Oberkörperfrei vor ihr steht. Mizuki wird feuerrot, bei ihren Gedanken über ihn. 
,, Ja, natürlich.“ So schnell sie kann springt sie auf und will ihm den Mantel geben. Doch ihre Beine geben nach, wohl die Nachwirkungen der letzten Nacht und sie scheint wieder umzukippen. ,, Nana, nicht so übereifrig.“ Ihr wird bewusst, dass Kid sie aufgefangen hat und sie in seinen Armen liegt, am liebsten für immer. ,, Entschuldige, irgendetwas stimmt mit meinen Beinen nicht.“  Auf seinem Gesicht erscheint ein kleines Lächeln, welches im nächsten Moment sofort erlischt.
,, Heute haben wir einen normalen Landgang Leute. Auch wir sollten uns mal einen freien Tag gönnen.“ Unter einem normalen Tag versteht man bei den Kid-Piraten, saufen und prügeln. Sie legten an einer Sommerinsel an, auf welcher es selbst für diese verdammt heiß war. ,, Was wirst du heute an dem freien Tag machen Mizuki?“ ,, Ich denke, ich werde mir mal neue Klamotten holen Wire.“ ,, Das hast du aber mal nötig.“ Unrecht hat er da nicht, ihre Klamotten waren sehr verdreckt und auch zerfetzt. Immerhin, die wichtigsten Stellen werden noch verdeckt. ,, Aber mach uns nicht arm verstanden?“ ,, Ja Boss.“ Mit diesen Worten läuft sie in die Stadt. ,, Sie wird es wohl nie lernen mich Kid zu nennen oder Heat?“ ,, Sie hat Respekt vor dir, gefällt dir das denn nicht?“ ,,Doch,doch…“ Nachdenklich laufen auch die restlichen Piraten in die Innenstadt um vor den Badehäusern einen Halt einzulegen. Was sie nicht wissen, auch Mizuki ist in dem Badehaus um sich vor dem Einkaufen erst zu duschen. Alleine sitzt sie in dem großen Frauendampfbad, welches nur mit einer Holzwand zu dem der Männer getrennt ist. ,, Endlich Ruhe und Einsamkeit.“ Ohr gefällt es auf dem Schiff mit den Männern, aber auch sie braucht ihre Ruhe. Von der anderen Seite hört sie wildes Männergeschrei. ,, Klappe da drüben.“ Hätte sie darüber nachgedacht, wäre sie wohl besser still geblieben, so hat sie nun einen Haufen Testosteron gesteuerte Männer an der Backe. Sie taucht weiter ins Wasser ab, damit die Männer nichts von ihr erkennen können. Kid und die anderen verdrehen nur die Augen über diese Männer. ,, Sag mal Kid, die Stimme der Frau von der anderen Seite kam mir sehr bekannt vor.“ Kid horcht auf. ,, Ich perversen Schweine bleibt ihr wohl auf eurer Seite??“ ,,Das ist Mizuki.“ Kid steht auf und läuft geduldigen Schrittes zu der Wand, hinter der nun Mizuki und diese Männer sind. Mit einem Schlag hat er sie durchbrochen. Was er da sieht treibt ihm die Wut in die Glieder. Mizuki sitzt nur mit einem kleinen Handtuch bedeckt auf einem Stein und versucht sich gegen 15 nackte Männer zu wehren. ,, Lasst ihr wohl Mizuki in Ruhe.“ ,, Ach schau an, der Kerl weiß wie sie heißt. Man scheint sie leicht rumzubekommen.“ ,,K-kid. Hilf mir.“ Das muss sie nicht mal sagen, sofort reist Kid die Männer von ihr weg. ,, Oh Gott, es ist Eustass Kid. Verschwinden wir Männer.“ Aber die Zeit zur Flucht haben sie gar nicht. Ihnen wird der Weg von Killer, der selbst hier seine Maske trägt, Heat und Wire versperrt. ,, Geht es dir gut?“ ,, Ich glaube ja.“ Mizuki konnte gar nicht mehr aufhören zu weinen. Kid versteht sie, sie war nur knapp einer Vergewaltigung entkommen. So was hatte sie nur schon zu oft erlebt. Er streicht ihr sanft durch das Haar. ,, Ich werde immer auf dich aufpassen versprochen.“ Sie lächelt ihn schief an und drückt sich an ihn. ,, Danke.“ Erst jetzt fällt ihr wieder ein, wo sie sind, also auch, dass Kid nackt vor ihr steht und sie nur mit einem kleinen Handtuch begleitet. Feuerrot und kreischend rennt sie zu den Umkleiden und versteckt sich darin. Kid und die Männer lachen.
,, Hört auf zu lachen. Oder ich verprügle euch ganz fürchterlich, wenn ich wieder was anhabe. Gott ist das Peinlich.“ ,,Was ist dir jetzt peinlich? Das wir dich retten mussten? Oder das wir nackt sind?“ Sie können nicht mehr aufhören zu lachen. ,, Ihr seid so blöd.“ Nach einer Weile merkt sie, dass sie wieder in ihren Bereich gegangen sind und traut sich wieder raus. Ganz leise öffnet sie die Tür und schaut raus. Vor der Tür steht, immer noch nackt, Kid.
,, Verdammte Scheiße, verschwinde.“ So schnell sie kann, zieht sie die Tür wieder zu. ,, Du weißt, dass mich so eine Tür nicht aufhalten würde oder?“ ,, Jaja ich weiß.“ Sie hat ja keine Probleme damit ihn nackt zu sehen, aber ihre Gefühle würden nur verrücktspielen. ,, Was willst du eigentlich noch hier?“ ,, Schlaues Mädchen, schlaue Fragen.“ ,, Schleim nicht und beantworte meine Frage Kid.“ Aber er kann es nicht, er kann ihr nicht sagen, dass er sich von ihr angezogen fühlt. Mizuki horcht und hört Schritte, die sich von ihr entfernen. Langsam macht sie wieder die Tür auf und schaut raus und rennt ganz schnell in das Hauptgebäude und zieht sich an. Ihr Leben wird immer verrückter, sie weiß noch nicht Mal, ob sie heute Abend mit den anderen normal reden kann. Mizuki findet ein schönes Begleidungsgeschäft und kleidet sich erst mal gut ein. Mit vielen Tüten beladen, kommt sie zum Schiff zurück.
,, Hatte ich nicht gesagt, dass du uns nicht arm machen sollst?“ Sie hat niemanden auf dem Schiff erwartet, weil sie um diese Uhrzeit schon alle in der Bar sein sollten. ,, Auf den Schock musste ich mir ein paar Klamotten kaufen.“ Er lacht und lächelt sie an. ,, Du bist leicht aus der Fassung zu bringen.“ Mizuki lächelt ihn schief an, wieder spürt sie dieses Pochen in sich.
,, Zeig mal, was du da schönes gekauft hast.“ ,, Da geht dich doch nichts an.“ ,, Ist doch auch von unserem Schatz, also darf ich das sehen.“ ,, Du bist so blöd.“ Er grinst sie an und dirigiert sie zu den Kajüten. 
,, Die anderen warten doch schon auf uns oder nicht?“ ,, Die haben genug zu trinken um nicht zu merken wie spät es ist.“ Was hat Eustass nur mit ihr vor? Ihre Gedanken spielen verrückt.  ,, Aber vielleicht will ich dir gar nicht zeigen, was ich gekauft habe.“ ,, Ich werde es doch sowieso irgendwann sehen, also kannst du es auch jetzt machen.“ ,, Aber musst du dafür unbedingt im Zimmer sein wenn ich mich umziehe?“ ,, Ja.“ 
Sie kann über so viel Sturheit nur den Kopf schütteln und fragt sich, was in ihm vorgeht. ,, Das was du jetzt anhast sieht aber auch nicht schlecht aus.“ Sie trägt einen kurzen blauen Faltenrock und ein enges Tank Top mit Riemchensandalen. ,, Danke.“ Sie weiß, wenn sie sich jetzt auszieht, steht sie nur in Unterwäsche vor dem Mann, den sie Innerlich so sehr begehrt. Langsam zieht sie sich aus und schaut Kid direkt in sein Gesicht. ,, Wie gefällt dir das?“ Kid muss schlucken, darunter trägt sie einen Spitzen BH und ein Höschen, das nicht viel der Fantasie überlässt. Er geht auf sie zu und schlingt einen Arm um ihre Hüfte und zieht sie an sich heran. Langsam beugt er sich zu ihr hinab und küsst sie ausgiebig. Mizuki ist so überrascht, dass sie ihn nur mit offenen Augen anstarren kann. Seine andere Hand legt sich sanft auf ihren Hintern, sie schlingt ihre Arme um seinen Hals und erwidert nun auch die Küsse. Beide werden fordernder, Mizuki lässt ihm seinen Mantel von den Schultern rutschen. So steht er nun wieder Oberkörperfrei vor ihr, sie kann nicht mehr aufhören seinen wunderbaren Körper zu betrachten. Seine Hände wandern ihren Rücken hoch und öffnen ihren BH, welcher nun zu Boden fällt. Weiter gehen seine Hände auf Wanderschaft, sanft ziehen sie in ihren Nacken und weiter zu ihrem Gesicht. Ihr Gesicht in seinen Händen, schaut sie zu ihm auf und lächelt. Nun gehen auch ihre Hände auf Wanderschaft, langsam seinen Rücken runter, was er sichtlich genießt. Seine Hände fahren durch ihre Haare, die Lippen berühren ihren Hals, was ihr ein leises Stöhnen entlockt. Mizukis Hände sind mittlerweile an seiner Mitte angekommen und wandern nach vorne. Kid legt seinen Kopf in den Nacken und genießt ihre Berührungen, was ihr auffällt. Schelmisch grinsend macht sie ganz langsam seine Hose auf, welche nun zu Boden fällt und er in voller Pracht vor ihr steht. Ihre Hände fahren in seine Mitte und verwöhnen sein bestes Stück, Kid stöhnt laut auf. Er kann nicht mehr an sich halten und hebt sie unsanft hoch und trägt sie zum Bett und setzt sie darauf ab. Er küsst sich zwischen ihren Beinen zu ihr hoch, an ihrem Ohr angekommen flüstert er ihr etwas zu. ,, Wenn du es nicht willst hören wir auf Mizuki. Ich würde es verstehen.“ ,, Nein, bitte mach weiter. Ich brauche dich.“ Er schaut in ihr schönes sanftes Gesicht und grinst frech. ,, Mache ich dich so geil?“ Seine Hand wandert zu ihrer Mitte und massiert sie leicht. ,, Mhm, ja, aber es ist nicht nur die Lust auf dich.“ Er hält inne und schaut sie an, Kid küsst ihre Stirn. ,, Ich akzeptiere deine Gefühle und werde sie erwidern und dich niemals verletzen meine Prinzessin.“ Diese Worte bedeuten für sie Sicherheit und Glück, die sie sich nie hätte von so einem Mann erträumen lassen. Sie küsst ihn fordernd und er erwidert es. Seine Finger wandern nun unter ihr Höschen und massieren sie dort weiter. Mizuki weiß gar nicht auf was sie sich konzentrieren soll, seine Finger oder seine Lippen. Die Finger gehen immer weiter, bis er schließlich in ihr ist, langsam fängt er an sie zu bewegen. Mizuki stöhnt laut auf. Sie kann nicht mehr warten und versucht ihn hochzuziehen. ,, Na was soll denn das? Hast du es irgendwie eilig?“ Aber dennoch gibt er nach und küsst sich wieder an ihr hoch. Er dirigiert sein bestes Stück in die richtige Richtung und reibt sich an ihrer Spalte. Sie fühlt sich gequält von ihm, aber dennoch genießt sie es vollkommen, dass er so zärtlich ist. Ganz langsam dringt er in sie ein, bis er sie vollkommen ausfüllt. Beide werden von ihren Gefühlen übermannt, Kid wird immer schneller und härter. Mizuki stöhnt ihre komplette Lust hinaus. Immerhin sind sie komplett alleine auf dem Schiff. Doch kurz bevor sie vor ihrem Höhepunkt der Lust ist, zieht er ihn heraus. 
,, Du weist wer ich bin. Ich quäle Menschen gerne.“ In diesem Moment könnte sie ihn verfluchen, aber Mizuki ist schlau. Da er immer noch vor ihr kniet, schmeißt sie ihn um. Nun liegt er auf dem Rücken und sie besteigt ihn. ,, Du bist kein braves Mädchen, wie du es jedem vormachst.“ Sie grinst ihn an und fängt an sich mit ihm in ihr zu bewegen. Kid verschränkt die Arme hinter dem Kopf und genießt die Show, die ihm geboten wird. Doch nach einer gewissen Zeit, nimmt er wieder die dominante Rolle ein. Kid krallt seine Hände in ihre Hüften und übernimmt nun den Teil der Arbeit. Mizuki fährt sich durch die Haare und stöhnt ihren Höhepunkt hinaus. Auch Kid kann nicht mehr an sich halten und stöhnt laut seine Lust hinaus.
Noch lange bleiben sie so liegen, Mizuki in Kid´s Armen, auf seiner Brust zieht sie mit ihrem Finger Kreise.
 ,, Wir sollten wohl endlich zu den anderen gehen oder was meinst du?“ ,, Ich denke, sie wissen, warum wir so spät sind.“ Er lacht und zieht sich dabei an. Mizuki kämpft sich an ihrem BH ab, aber bekommt ihn nicht zu. Sie spürt auf einmal Eustass Hände auf ihrem Rücken, er macht ihr den BH zu und küsst ihren Nacken. 
,, Danke.“

Mittlerweile ist es schon dunkel geworden und die beiden laufen zur Bar. ,, Und du meinst, dass sie es wissen?“ ,, Die Crew redet vielleicht nicht viel, aber denken können die Jungs.“ Nachdenklich läuft Mizuki neben Kid her. ,, Was sind wir den jetzt?“ Er dreht sich zu ihr und nimmt ihr Gesicht in seine Hände. 
,, Wir sind wir.“ Mit diesen Worten küsst er sie und ihre Welt wird wieder rosarot. Sie kommen in die Bar, wo großer Tumult ist. ,, Seit ihr so dumm oder tut ihr nur so? Ihr wollt euch mit uns anlegen? Wer seit ihr, dass ihr euch das traut?“
 Mizuki grinst zu Kid, welcher ihr den Vortritt lässt. Sie tippt dem spottenden Pirat auf die Schulter, er dreht sich sofort um. ,, Wir sind die Kid-Piraten und die Frage gebe ich an dich zurück. Bist du so blöd dich mit uns anzulegen?“ Der Pirat wird leichenblass und im nächsten Moment geht eine noch nie gesehene Prügelei in der Bar los. Noch nie war Mizuki so glücklich wie in diesem Moment. Sie hat endlich eine Familie und einen perfekten Mann gefunden.

ENDE


Dieser Kerl kann ein richtiger Gentleman sein. Den Kampf um das Essen hat er mittlerweile verdrängt und seine ganze Aufmerksamkeit Marie gegeben. ,, Deine Kette ist sehr schön Marie. Passt zum Meer.“ Ihre Hand gleitet zu ihrer Kette und sie spielt mit dem kleinen Steuerrad aus Gold. ,, Die hat mein Vater mir geschenkt.“ ,, Dein Vater? Wahrscheinlich ist die Kette aus dem Schatz von Roger.“ Ace lacht laut und trinkt weiter an seinem Rum. Auf diese Idee war sie noch nie gekommen, ob er wohl Recht hat? Wieder betrachtet sie das kleine Steuerrad um ihren Hals. ,, Roger hat nie etwas von seinem Schatz abgegeben, warum sollte er Ricki etwas geben für ein kleines Kind?“ Whitebeard sieht Ace skeptisch an. ,, Naja Vater, es wird doch so viel von der neuen Ära geredet, Roger wusste das doch bestimmt und wollte etwas von dem Alten in das Neue geben.“ Der alte Mann schüttelt lachend den Kopf. ,, Ihr Kinder und eure Fantasie. Wie soll eine Kette eine neue Ära einleiten?“ Marco hört interessiert der Unterhaltung zu.  ,, Vater, denkst du nicht,dass da was Wahres dran sein könnte an Ace seiner Erläuterung? Nicht die Kette denke ich leitet die neue Ära ein, sondern der Träger.“ Marie schaut Marco mit großen Augen an und fängt laut an zu lachen. ,, Marco? Guter Witz wirklich. Wie soll ICH eine neue Ära einleiten? Ich bin doch nichtmal Pirat.“ Whitebeard steht auf und kommt auf sie zu. ,, Das mit dem Pirat können wir schnell ändern meine Kleine. Immerhin habe ich mich deinem Vater verpflichtet auf dich aufzupassen, sollte ihm jemals etwas zustoßen. Aber der Annahme, dass DU die neue Ära einleiten kannst, stimme ich nicht ganz zu. Das du dabei bist, dass kann sein oder gar der Schlüssel.“ Er zwinkert ihr zu. ,, Der Schlüssel?“ Wieder gleitet ihr Griff zu der Kette und sie versucht sich an den Tag zu erinnern, als ich Vater sie ihr geschenkt hat.

/ ,, Papa, was trägst du da eigentlich für eine Kette?“ ,, Sie ist von einem alten Freund, mein Kleines. Als wir uns trennten, wollte er, das sich mich immer an ihn erinnere.“ ,, Hattest du ihn gerne Papa?“ ,, Ja, er war mein bester Freund Marie.“ Die Kette glänzt im Sonnenlicht, als ihr Vater sie abnimmt. ,, Kannst du mir was versprechen mein Kind?“ ,, Was den Papi?“
,, Pass immer auf dich und diese Kette auf. Vertraue auf dein ehrliches Herz.“ ,, Aber, die hast du doch geschenkt bekommen.“ ,, Ja und jetzt gebe ich sie an eine neue Generation als Schlüssel für eine bessere Welt.“ ,, Papa? Was meinst du mit einer besseren Welt? Es ist doch schön hier.“ 
Mit diesen Worten knuddelt sie sich an Ricki, welcher sie lachend auf den Schoß nimmt.
 ,, Meine kleine Tochter, nicht überall auf der Welt ist es so schön wie hier. Auf dem weiten Meer gibt es viele grausame Piraten, nicht nur Gute. Aber ich möchte, dass du irgendwann auf ein Schiff kommst, wo du glücklich bist und die Welt verändern kannst. Du sollst in einer guten Welt leben und deine wahre Bestimmung finden.“ ,, Ich versteh dich nicht Papa.“ Die kleine Marie sieht ihren Vater schief an. ,, Aber das ist egal. Ich hab dich lieb Papa.“/

Marie wischt sich eine kleine Träne aus dem Augenwinkel. Whitebeard sieht sie mit hochgezogenen Augenbrauen an. .,, Ich sollte mir merken, dass ich Roger nichtmal nach seinem Tod unterschätzen sollte. Gut Marie, dann erfüllen wir den Wunsch deines Vaters, komm mit uns und finde dein Glück.“ 
,, Whitebeard…ist das dein Ernst?“ ,,Ja, hier kannst du eh nicht bleiben, oder denkst du, sie wollen die Tochter eines Gesetzlosen hier haben? Der Ort, den du als kleines Mädchen so schön fandest, ist es nicht mehr. Schönheit und Frieden sind vergänglich. Also komm mit uns. Werde Teil meiner Familie, werde meine Tochter.“ Er streckt ihr die Hand entgegen und lächelt sie mild an. Hinter ihm stehen die Kommandanten der einzelnen Divisionen und lächeln ebenfalls. Jeder kennt die kleine Marie seit Jahren und es war nur eine Frage der Zeit, bis sie zu ihnen stoßen würde. Ihr Blick gleitet über die gesamte Crew und bleibt an Ace hängen, welcher sie mit den wohl strahlensten Augen dieser Welt anschaut. Er bemerkt ihr zögern und nickt ihr unbemerkt zu. ,, Whitebeard, ich fühle mich geehrt, dass du mich in deiner Crew haben willst. Aber bedenkst du auch, dass durch meine Adern das Blut eines Rogerpiraten fließt?“ Der alte Mann lacht laut auf. 
,, Mit sowas habe ich keine Probleme. Der Kerl ist ja tot und ich glaube kaum, dass du mir vorerst gefährlich werden könntest.“ Sie grinst ihn an und sagt dann laut mit kräftiger Stimme. ,, Ich nehme dein Angebot an, deine Tochter zu werden. Vater.“


Die letzten Tage war ich nach der Schule immer im Laden. Mittlerweile wird dies hier mein zweites Zuhause. Ich fühle mich sehr wohl zwischen den ganzen CD´s und Schallplatten, aber auch die Instrumente reizen mich. Es ist wie meine eigene geschaffene Hölle. Dabei wollte ich doch mit der Musik aufhören und wo arbeite ich jetzt? In einem Musikladen. Ob ich wohl doch eine sadistische Ader habe? ,, Sasa?“ ,, Ja, Roland?“ Mittlerweile darf ich meinen Chef sogar duzen, er findet so die Arbeit leichter, als wenn ich ihn immer siezen muss. ,, Ich habe eine kleine Bitte an dich. Ich weis, du hast schon so viel für mich getan, bessergesagt für den Laden. Aber du weist ja, dass ich es nicht so mit der Jugend habe. Deswegen brauche ich deine Hilfe.“ ,, Um was genau geht es denn? Irgendetwas mit dem Laden?“ ,, Nein. Es geht um meine Nichte. Mein Bruder wohnt in Le Havre mit seiner Tochter, aber er wird nun versetzt und hat mich darum gebeten, sie aufzunehmen.“ Irgendwie kommt mir das doch sehr nach meiner Geschichte bekannt vor. Ob sie sich auch so abgeschoben vorkommt? ,, Und was habe ich nun damit zu tun?“ ,, Naja, könntest du sie nicht unter deine Fittiche nehmen? Es ist doch einfacher, wenn man gleich Anschluss hat. Ihr seit im gleichen Alter und habt anscheinend auch gleiche Interessen, vielleicht versteht ihr euch ja ganz gut.“ Ich muss lächeln, dass ist ja fast wie ein Verkupplungsversuch. ,, Kann ich gerne machen,wann kommt sie denn?“ ,, Jetzt am Wochenende.“ Das ist schon in zwei Tagen. Die Ladenklingel geht los. Ich gehe nach vorne um zu schauen, wer unser Kunde ist. ,, Guten Tag, was kann ich für sie tun?“ Ich schaue in Lysanders lächelndes Gesicht. 
,, Du arbeitest hier?“ ,, Du kaufst hier ein?“ Wir müssen beide lachen. ,, Ja, wir holen hier immer unseren Bedarf für die Band, wir haben uns schon gewundert, dass es hier auf einmal so anders ist. Durftest du etwas kreativ sein?“ ,, Ja das durfte ich und Roland ist richtig happy, weil wir so viel Kundschaft haben.“ Der Laden hat sich wirklich zum Positiven verändert. Viel heller und freundlicher ist die Atmoshpäre jetzt. Das Schaufenster enthält immer die aktuellen CD´s, so wird die Jugend angespornt mal reinzuschauen.
 ,, Sogar das Sortiment für Bandbedarf habt ihr erweitert. Das ist ja super.“
,, Was brauchst du denn Lys?“ ,, Naja bei den letzten Proben habe ich gemerkt, dass das Mikrofon nicht mehr so wirklich will. Also bräuchte ich ein Neues.“ ,, Ich schau mal, was wir noch so da haben. Schau dich doch so lange bei den CD´s um.“ Ich suche eine gefühle Ewigkeit nach dem tollen Mikrofon, das ich deletzt bei der neuen Ware gesehen habe. Immerhin soll Lys nur die beste Ware bekommen. Als ich wieder in den Verkaufsraum komme, steht Roland bei ihm, sie unterhalten sich über den Wettbewerb. ,, Wir könnten bei uns ja ein Werbeplakat für aufhängen.“ ,, Sag mal Sasa, du willst immer noch nicht teilnehmen oder? Genug Zeit zum Üben wäre ja noch. Immerhin ist der Wettbewerb erst in drei Monaten.“ Ich schaue Lys vernichtend an. ,, Du machst Musik Sasa?“ ,, Ich habe Musik gemacht.“ Zu meinem Glück geht Roland nicht genauer darauf ein, da ich das Mikrofon in der Hand habe. ,, Das ist die perfekte Ware für dich Lys. Das hast du gut rausgesucht Sasa. Den Rest übernehme ich.“ Beide gehen zur Kasse und ich kümmere mich um eine kleine Bande Jungendlicher, die wie wild die CD´s durchsuchen. Immerhin haben sie endlich was gefunden und ich kann die CD´s wieder ordentlich in ihre Fächer setzen. Ich bin so vertieft in meine Arbeit, dass ich gar nicht merke wie Lysander von hinten an mich herantritt und mir seine Hand auf die Schulter legt. Ich drehe mich erschrocken um. ,, Erschreck doch nicht gleich. Ich wollte mich nur für das gute Mikrofon bedanken.“ ,, Ach ist doch kein Problem. Ihr sollt doch die besten Vorraussetzungen haben um zu gewinnen.“
Endlich ist Freitag, Roland und ich stehen am Flughafen und warten auf seine Nichte. Ich bin richtig neugierig, so viel hat er mir von ihr erzählt. ,, Onkel Roland?“ Vor uns steht ein sehr auffallendes Mädchen. Sie ist etwas größer als ich, hat lange blaue Haare und eine kleine Narbe unter dem linken Auge. Aber das faszinierenste ist ihre Augenfarbe. Das Rechte ist grün und das Linke Blau. Wie der Wald und das Meer. 
Ihr Kleidungsstil ist sehr rockig, so wie meiner. Ich starre sie unverblümt an, was ihr aber nichts auszumachen scheint. ,, Hi, du musst Sasa sein richtig? Ich bin Draguna.“ ,, Oh, ja, hallo. Ein wunderschöner Name.“ 
Wir verstehen uns sofort gut, nachdem das anfängliche Eis gebrochen ist. Das scheint der Beginn einer wunderbaren Freundschaft zu werden.



Hier ein kleines Bild von Sasa und Draguna:

Gemalt von der lieben Draguna <3 Danke =)


Einige Tage später sitzt sie wieder am Rande des Riffs und schaut auf das Meer hinaus. Was meinte ihr Vater nur damit? Mit dem Meer verbunden. Wieder mit klarem Blick auf das Meer gerichtet, sieht sie ein Schiff. Aber es ist nicht die Marine. Es ist ein Piratenschiff, ein riesiges Piratenschiff. So schnell sie kann, rennt sie in den Hafen, bewaffnet mit ihrem Schwert. Auch wenn alle Bewohner sie meiden, wird sie sie immer noch beschützen. Wieder stehen die Bewohner im Hafen und erwarten ihren Besuch. Diesmal sind sie aber bewaffnet. Marie kommt sich nun wirklich nutzlos vor, sie wollten nicht mehr von ihr beschützt werden. Sie steht nun ganz hinten und beobachtet das Piratenschiff. ,, Es ist die Moby Dick. Was will Whitebeard hier bei uns?“ Whitebeard? Hat sie da richtig gehört? Ein kleines Lächeln huscht über ihr Gesicht. Whitebeard ist ein guter Freund ihres Vaters, selbst wenn sie es nun im Nachhinein nicht so ganz versteht. Immerhin war ihr Vater anscheinend in der Mannschaft von Gol D. Roger. Aber was will er hier? Ob er mitbekommen hat, was hier passiert ist? So viele Fragen fliegen Marie durch den Kopf. Whitebeard betritt den Kai. Man spürt seine Macht bis hierher. Er ist der stärkste Mann der Welt und würde für seine Familie, welche seine Crew ist, alles geben. Der alte Mann läuft durch die Reihen der gaffenden Meute.
,, Lange nicht mehr gesehen meine lieben Leute. Müsst ihr mir etwas erzählen?“ Der Bürgermeister macht mit einem räuspern auf sich aufmerksam. ,, Nicht wirklich Whitebeard.“ ,,Aha und was ist mit Ricki?“ Er wird blass. ,, Nunja, wir hatten da so kleine Probleme. Ich meine, er ist ein Mitglied von Gol D. Roger gewesen, wieso sollten wir so einen Menschen verteidigen?“ ,, Aha, gut zu wissen. Wo ist Marie?“ ,, Hier bin ich Whitebeard.“ Das rothaarige Mädchen wird von der Menge freigegeben. ,, Da bist du ja meine Kleine.“ 
Er schreitet mir großen Schritten auf sie zu und umarmt sie. ,, Die Leute meiden dich seit der Festnahme von Ricki richtig?“ Unter Tränen nickt sie. ,, Ich denke dann sind wir hier auch nicht willkommen, Leute wir gehen zu Marie.“ Nach ein paar Minuten Fußmarsch sind sie bei dem großen Haus von Marie´s Vater angekommen. ,, Ihr kennt euch ja aus, macht es euch irgendwo gemütlich. Ich werde sofort mit dem Kochen anfangen.“ ,, Lass das Kindchen, meine Leute werden kochen. Du wirst mir jetzt alles von der Verhaftung erzählen." Mit Whitebeard und Marco, dem Kommandanten der ersten Division, geht sie zum Riff, unter ihren Baum, wo sie immer auf das weite Meer blickt. Lange reden sie über die Geschehnisse, auch aus Ricki´s Vergangenheit erfährt sie viel. ,, Also ist mein Vater wirklich ein so großer Pirat gewesen?“ ,, Ohja, er war ein guter Kämpfer. Aber er hat es damals aufgegeben, weil du auf die Welt kamst und er dir ein gesichertes Leben bieten wollte. Schön, dass Garp dich geschützt hat. Hoffentlich wird er es niemals bereuen.“ 
,, Whitebeard? Ich habe da eine Frage an dich.“ ,, Was willst du wissen Marie?“ ,, Mein Vater hat immer gesagt, dass ich mit dem Meer verbunden wäre. Was meint er damit?“ ,, Nunja…“ Vom Haus kommen wilde Schreie und Marie sieht viele Flammen emporsteigen. Marco rennt sofort los und auch Marie und Whitebeard machen sich auf den Weg um zu schauen was los ist. Zwei Männer streiten sich. Der Eine ist im mittleren Alter und hat einen korpulenten Körperbau. Seine Zähne sind schief oder fehlen ganz, die Haare sind lang, schwarz und gelockt, auch einen schwarzen Bart hat er. Der andere Teilnehmer des Streites ist ein junger Mann. Er hat ebenfalls schwarze Haare, aber sie sind gefranzt und in etwa kinnlang. Aber das Komischste an ihm sind die Flammen die aus seinem Körper kommen. Er muss ein Teufelsfruchtnutzer sein. ,, Teach. Lass mir mein Essen.“ ,,Whitebeard? Die streiten sich nicht wirklich über Essen oder?“ Der alte Mann seufzt. ,, Das machen die beiden öfters. HÖRT IHR WOHL AUF.“ ,, Entschuldige Vater.“ Beide trennen sich sofort voneinander. Der Ältere,genannt Teach, verschwindet sehr schnell in der Menge. Nur der Junge bleibt hier und schaut ihr direkt ins Gesicht. Sie wird etwas rot. Denn er ist ein sehr gutaussehender Kerl. Er kommt sehr nah zu ihr nimmt ihre Hand und küsst diese. ,, Freut mich dich kennenzulernen Marie. Ich bin Portgas D. Ace, die Feuerfaust, Kommandant der zweiten Division.“ 

Dies hier ist ein One Shot für ein ganz liebes Mädchen ;)

Bitte beachtet,dass es wie oben geschrieben Ü18 ist! Die Geschichte ist frei nach Wunsch einer Freundin geschrieben.




Gefühle kommen plötzlich 


Fasziniert sieht er zu dem kämpfenden Mädchen in der Bar, welche seine Bande sich zur Rast ausgesucht hat. Solche Bewegungen hat er noch nie gesehen. Das alles nur, weil ein Kerl seine Rechnung nicht bezahlen will. Natürlich weis er, dass man sich bei so was nicht einmischen sollte. So kann er das Mädchen besser beobachten. Sie hat kurze schwarze Haare, das Gesicht ist von zwei langen Strähnen umspielt. Aber sehr faszinierend sind ihre Augen, sie sind Pink. Ihre Figur ist perfekt weiblich, die Rundungen da, wo sie sein sollen. Kämpfen kann sie wie ein Ass, es macht ihm richtig Spaß ihr zuzuschauen, da ihre Griffe und Attacken perfekt ineinander übergehen. Sie braucht nicht lange um den Kerl fertig zu machen, ihre Haare schwingen durch die Luft und sie schaut ihm direkt in sein schönes von Kotletten umrahmtes Gesicht. 
,, Was schaust du so?“ Mit ihren harten Sprüchen versucht sie immer ihre Schüchternheit zu verstecken. Auch wenn man das nicht glauben würde, so wie sie mit unwilligen Gästen umging. Er hebt unschuldig die Hände. ,, Nichts, nichts. Mir ist nur aufgefallen, dass du gut kämpfen kannst. Darf ich erfahren wer du bist?“ ,, Ich bin Esmeralda, die Tochter des Barbesitzers. Du bist Trafalgar Law, mit einem Kopfgeld von 200 Millionen Berry, richtig?“ ,, Du bist sehr gut informiert. Aber das muss man in diesem Gewerbe wohl sein meine Schöne.“ ,, Bist du immer so ein Schleimer Trafalgar?“ ,, Bitte nenn mich Law und nein, ich bin kein Schleimer.“ Langsam steht er auf und kommt auf sie zu. Seine Hand gleitet in ihr Gesicht und bleibt auf ihrer Wange liegen. ,, Ist es denn ein Verbrechen einer schönen Frau zu sagen, dass sie wunderschön ist?“ Sie schaut in seine Augen und könnte sich darin verlieren, ein wunderschönes haselnussbraun. ,, Finger weg von meiner Tochter, oder sie ist die letzte Person, die du angefasst hast.“ Unter Law´s Nase taucht nun ein Schwert auf. Er hätte sich wohl nicht nur auf Esmeralda konzentrieren sollen. Doch da steht Bepo schon hinter dem alten Mann und hält ihn im Schwitzkasten. ,, Lass meinen Vater los du Eisbär.“
,, Bepo, mach was die Schöne dir sagt.“ ,, Danke.“ Doch würdigt sie ihn keines Blickes und geht geradeaus zu ihrem Vater. ,, Alles ok?“ ,, Ja Kleines, du kennst mich. Ich bin aus hartem Holz geschnitzt.“ Sie steht wieder auf und schaut zu Law. ,, Verschwindet hier. Ihr habt hier nichts mehr zu suchen. Bezahlt einfach und geht.“ ,, Männer wir gehen.“
Esmeralda glaubt nicht so ganz, was sie da sieht.
,, Mera? Wieso hört ein so hoch gesuchter Mann wie Law auf dich?“ Mera, eine wunderschöne Abkürzung ihres Namens, schaut ihren Vater leicht verwirrt an. ,, Ich weis es nicht recht Vater.“ Den restlichen Tag verbringt Mera mit dem putzen der Bar. Am Abend hört sie mit an,  dass ein Schiff der Marine im Hafen angelegt haben soll. Plötzlich knallen die Türen auf und darin steht ein Mann mit lila Haaren und einer komischen Eisenmaske im Gesicht. Er setzt sich an einen Tisch und legt die Füße hoch. ,, Weib bring ein großes Bier.“ So etwas hat sie sich natürlich noch nie gefallen lassen. ,, Das hier ist zwar eine Piratenbar, aber Manieren kennen sogar die Brutalsten von ihnen.“ ,, Weist du überhaupt wer ich bin Kleines? Ich bin Spandam, ein hohes Tier der Marine.“ ,, Noch nie von dir gehört.“ Desinteressiert dreht sie sich wieder dem Tresen zu. So sieht sie nicht, wie Law und Bepo in die Bar kommen und sich außerhalb ihrer Sichtreiche niederlassen. ,, Du solltest lieber machen was ich dir sage. Oder willst du nach Enies Lobby?“ Er lacht darüber, als wäre dies nur ein kleines Dorf. Aber Enies Lobby ist viel schlimmer. Nur widerwillig macht sie ihm ein Bier und bringt es ihm. Als Mera es auf den Tisch stellt und sich wieder umdrehen will um wegzugehen, hebt er sie am Arm fest. ,, Du bist ein hübsches Ding. Leiste mir doch etwas Gesellschaft.“ Ohne sich wehren zu könne, zieht er sie auf seinen Schoß. ,, Du könntest auch noch andere Sachen mit mir machen Kleines.“ ,, Lass mich los du Bastard.“ ,, Wie hast du mich gerade genannt?“ ,, Du hast schon richtig gehört. Lass mich los, oder ich werde dir sehr weh tun.“ Spandam lacht nur darüber, wie soll ihm denn ein kleines Mädchen gefährlich werden? Doch bevor er es laut aussprechen kann landet er durch Mera schon auf dem Boden.
,, Glaubst du  etwa Mädchen können sich nicht wehren oder was?“
 ,, SOLDATEN.ANTRETEN.“
Nun wird es doch etwas brenzlig für sie, gegen einen oder zwei gleichzeitig kann sie sehr gut antreten. Aber gegen 80 Marinesoldaten? So gut sie kann versucht sie sich zu verteidigen, doch leider trifft sie eines der Schwerter schwer in die Seite. Aber sie fällt nicht wie gedacht auf den Boden, jemand fängt sie auf. Doch ist sie zu schwach um sich umzudrehen um zu schauen. Sie spürt nur so etwas wie Tatzen.  Aber das kann ja nicht sein. Immerhin hört sie Kampfgeschrei, doch von wem kommt das? Die Soldaten haben sie doch besiegt? Nur unter starken Schmerzen kann sie ihren Kopf heben und sieht Law, er setzt seine Teufelskräfte gegen die Soldaten ein. Plötzlich wird alles schwarz um sie herum.

 Stunden später wacht Mera auf. Aber wo ist sie nur? Das ist nicht ihr Zimmer, auch die Gerüche sind ganz anders. Ist sie überhaupt noch auf ihrer Insel? ,, Du bist ja endlich wieder wach.“ Langsam dreht sie ihren Kopf und schaut in Law´s besorgte Augen. ,, Wo bin ich?“
,, Du bist auf dem Schiff der Heart-Piraten.“ Viel zu schnell setzt sie sich auf. ,, Wie bitte? Du hast mich entführt?“ Law grinst und dann fängt er doch an zu lachen. ,, Dich entführt? Nein, wohl eher dein Leben gerettet. Aber seh es wie du willst. Hätte ich dich zurückgelassen, wärst du jetzt entweder in Enies Lobby oder tot. Was ist dir nun lieber?“ Sie grummelt etwas Unverständliches und kippt wieder nach hinten um. 
,, Mera? Bepo, hol sofort die Medizin los.“ Wieder ist sie bewusstlos. Nach zwei Tagen wacht sie endlich wieder auf. Law schläft neben ihr auf dem Stuhl, mit dem Oberkörper auf ihrem Bett und hält ihre Hand.  Mera ertappt sich dabei, wie sie ihm durch die Haare streichen will. Was ja nicht so einfach ist, da er immer seine Mütze trägt. So entscheidet sie sich, ihm über die Wange zu streichen. Langsam öffnet er seine Augen und blickt in ihre zart pink schimmernden Augen. ,, Du bist ja wach. Wie geht es dir heute?“ ,, Ganz gut soweit. Ich glaube ich habe keine Schmerzen mehr.“ Er steht auf und zieht ihr die Decke weg, darunter ist sie so gut wie nackt. Sie versucht sich der Decke wieder Herr zu werden. ,, Sag mal geht’s noch?“ ,, Mera…ich bin Arzt. Ich muss schauen, wie es deiner Wunde geht.“ ,, Ja, schön. Aber dafür muss ich doch nicht fast nackt sein verdammt noch mal.“  ,, Die wichtigsten Stellen sind doch verdeckt.“ Er zwinkert ihr verschmitzt zu. Da hat er wohl Recht, dennoch passt es ihr nicht wirklich so entblößt vor ihm zu liegen. ,, Sieht alles sehr gut aus. Ich denke, du darfst heute mal aufstehen und auch wieder was essen.“ ,, Wie lange hab ich den hier gelegen?“ ,, Fünf Tage hast du geschlafen.“
,,Wo ist mein Vater?“ ,, Naja, er wollte in der Bar bleiben. Keine Sorge, ihm wird nichts passieren. Ich habe eine befreundete Piratenbande zu seinem Schutz dort hingesannt. Schau mich bitte nicht so an. Sogar dein Vater war der Meinung, dass du bei uns am sichersten jetzt erstmal bist. Komm jetzt mit hoch. Du musst was essen.“ In der Ecke sieht sie schon hingerichtete Kleider die sie sich erstmal überzieht. ,, Könntest du bitte aufhören zu spannen Law?“ Räuspernd und leicht gerötet verlässt er den Raum. Nach einer Weile hat Mera endlich den Mut gefasst, raus auf Deck zu gehen. Der Wind saust durch ihre kurzen Haare. Die Luft schmeckt wunderbar salzig. Sie ist mitten auf der Grandline. Über ihrem Kopf weht die Heart-Flagge. Sie ist wirklich auf einem Piratenschiff. ,, Na? Gefällt dir das Schiff?“ ,,Erschreck mich doch nicht so Law. 
Ja doch, schön habt ihr es hier.“ ,, Na komm, ess erstmal was.“ Sie setzt sich mit zu der restlichen Crew und isst endlich wieder, das erste Mal seit vielen Tagen. ,, Also Law, die Kleine kann ja fast mehr essen als wir. Wo treibt man so ein Ding auf?“ Wut blitzt in Mera´s Augen auf. ,, Nicht jeder hat es so gut wie ihr Piraten, die sich alles klauen können.“ Law sieht sie skeptisch an. ,, Denkst du wir sind solche Piraten, die Menschen, die fast nichts haben, ausrauben?“ ,, Piraten sind Piraten ganz einfach. Ich will hier wieder runter. Ich will nach Hause.“ Wütend rennt sie zum Bug des Schiffes und schaut auf den Horizont. Ihr laufen die Tränen die Wangen hinunter, stundenlang steht sie da, bis die Sonne am Horizont untergeht. Alles ist in einen schönen Rotton getränkt. ,, Mera? Könnte ich mal mit dir reden?“ ,, Was willst du Law?“ ,, Warum hast du so einen Hass auf Piraten? Ich mein, ihr betreibt eine Bar, wo fast nur Piraten verkehren.“ ,,Meine Mutter wurde von einem Piraten ermordet, weil sie sich nicht von ihm betatschen lassen wollte.“ ,, Das tut mir sehr Leid. Aber nicht alle Piraten sind so wie dieser Mera. Wieso kannst du mir nicht glauben, dass ich, dass wir anders sind?“ ,, Law…ich würde es gerne glauben. Aber ich habe gesehen, was du mit den Marinesoldaten gemacht hast.“ ,, Ich habe das gemacht um dich zu retten Mera. Sie hätten wohl noch schlimmere Sachen mit dir gemacht, als dich aufzuschlitzen. Glaube mir das bitte meine Schöne.“ ,, Nenn mich nicht so.“ Langsam rückt er näher an sie heran, seine Hände wandern langsam an ihre Hüften. ,, Ich habe deinen Blick gesehen, wie du mich begutachtet hast Law. Ich bin kein bloßes Stück Fleisch. Ich bin eine Frau.“ ,, Das weis ich doch Esmeralda. Aber deine Schönheit und deine Art zu Kämpfen haben mich so fasziniert und auch dein Charakter ist so wunderbar. Könntest du denn nicht die Eine für mich sein?“ Seine Hände festigen seinen Griff auf ihren Hüften und er dreht sie zu sich um. Ganz nah steht sie nun vor ihm. Er ist aber so groß, dass sie um in seine Augen blicken zu können, ihren Kopf ganz in den Nacken legen muss. Dies getan, kann sie nur noch in seine hinreisenden Augen blicken, die die Ihren ganz glücklich anschauen. ,, Ich weis es nicht ob ich diese sein könnte Law.“  Ihr Kopf sagt nein, doch ihr Herz sagt ja. Sie, die Piraten immer gehasst hat, hat sich nun in einen verliebt. Einen der wohl mit mächtigsten Piraten. Seine linke Hand wandert zu ihrem Gesicht und legt sie auf ihrer Wange ab, die andere Hand ruht noch immer auf ihrer Hüfte. Sein Kopf kommt immer näher an den Ihren. Sie schließt ganz langsam ihre Augen, will diesen Moment genießen. Als sein Mund auf Ihren trifft entfacht es in beiden ein Feuerwerk. Das muss wahre Liebe sein. Law´s Lippen werden immer fordernder aber auch sie will mehr von diesem faszinierenden Piraten. Ganz langsam wandern nun auch ihre Hände an seinem Körper entlang. ,, Wir sollten vielleicht nicht unbedingt hier im Freien bleiben was meinst du?“ Doch sie kann schon nicht mehr richtig denken, ihr ganzer Körper und Geist wird von ihrer Leidenschaft geleitet. Leise lacht Law und hebt sie mit einer Leichtigkeit hoch. ,, Leg deine Beine um mich.“ Sie macht wie ihr befohlen und schlingt ihre Beine um seinen Unterleib. Mera kann einfach nicht aufhören ihn zu küssen, ihre Hände gleiten unter sein Shirt auf seinen nackten Rücken. Law kann sich schon gar nicht mehr auf das Laufen konzentrieren. Noch nie hat er so etwas bei einer Frau gespürt. Langsam saugt sie sich an seinem Hals fest, er wird davon so überrascht, dass er nun doch stöhnen muss. Endlich hat er es zu seiner Kajüte geschafft, mit einem lauten Knall fällt die Tür zu. Bloß bis zum Bett schaffen sie es nicht mehr. Er drückt sie einfach gegen die Tür, ihre Beine sind immer noch um seinen Unterleib geschlungen, welchen er nun immer mehr an sie drückt. Law´s Hände gleiten nun langsam an ihrem Körper hinunter. Mera stöhnt leise. Um ihr Stöhnen zu unterdrücken, presst er seine Lippen auf ihre. Es ist wirklich von Vorteil, dass sie immer einen kurzen Rock trägt, so kann man störendes immer schnell entfernen. Law rückt mit gekonnten Griffen den Stoff ihres Höschens beiseite und berührt sie ganz sanft an ihrer empfindlichsten Stelle. Wieder muss sie stöhnen, doch Law´s Lippen liegen noch auf ihren und so stöhnt sie in ihn hinein. Nun hebt er sie mit einer Hand fest, damit sie nicht die Wand hinunterrutscht und mit der anderen Hand, zieht er sich untenherum aus. Mera kann es kaum erwarten, sie wollte noch nie so sehr jemanden wie diesen verwegenen Piraten. Ganz langsam küsst er sich vom Hals aus zu ihren Lippen vor. Sie legt ihren Kopf in den Nacken um dieses Spiel besser auskosten zu können. Nun hebt er sie noch ein Stückchen hoch und ohne jegliche Vorwarnung stößt er in sie und füllt sie aus. So komplett unvorbereitet auf dieses Erlebnis stöhnte sie sehr laut, woraufhin Law ihren Mund wieder mit seinem verschließt. Langsam fängt der schöne Pirat an sich in ihr zu bewegen. Mera weis gar nicht wie ihr geschieht, aber auch ihm ist es anzumerken, dass es etwas ganz besonderes ist. Er wird immer schneller und fordernder, sie stöhnt ihm leise ins Ohr. Law kann nicht mehr an sich halten und stöhnt mit voller Leidenschaft. Sie spürt sein pulsierendes Glied in sich und stöhnt nun auch etwas lauter, so etwas hat sie noch nie gefühlt. Eng aneinandergeschmiegt bleiben sie noch eine Weile so verharrt an der Tür. Langsam lässt er sie hinunter. Mera richtet ihre Kleider und lächelt ihn an. Sie küsst ihn noch einmal innig bevor sie wieder in die kalte Nacht herausgeht.
,, Du weist aber, dass wir nicht für immer hier auf dem Schiff sein können oder?“ ,, Ja Law, dass weis ich. Ich werde zurück zu Vater müssen. Er braucht mich. Aber ich weis, dass es auf der Grandline einen Piraten gibt, der ein gutes Herz hat und mich mag. Mit diesen Worten schmiegt sie sich in seine Arme.

Drei Tage später sind sie wieder auf Esmeralda´s Insel. Der Abschied ist nun greifbar nah. Law und Mera stehen auf dem Kai und halten sich in den Armen. ,, Meine Schöne, ich werde wieder kommen und dann bin ich stark genug um dich mitnehmen zu können.“ ,, Ich werde hier auf dich warten.“ ,, Was ich dir noch sagen will meine Schönste. Ich bin nicht der Pirat, der dich mag.“ Leicht geschockt sieht sie ihn an und spürt eine kalte Leere in sich, hat sie sich das alles nur eingebildet? ,, Ich bin der Pirat, der dich liebt und durch das Feuer für dich gehen würde um dich zu retten. Pass auf dich auf meine Geliebte.“ Mit einem heißen innigen Kuss verabschiedet sich Trafalgar Law, Kapitän der Heart-Piraten von der wunderschönen Esmeralda und segelt weiter auf der Grandline. Auf der Suche nach neuen Abenteuern, aber nicht nach der großen Liebe, den diese hat er auf der kleinen Insel gefunden. Mera steht noch lange am Kai und schaut dem Schiff hinterher. Bis es am Horizont ganz langsam verschwindet.
,, Ich Esmeralda, liebe einen Piraten. Der Pirat Trafalgar Law liebt mich und wird mich immer beschützen.“



ENDE


Mittags laufe ich allein durch die Stadt und suche nach neuen Modeanregungen. Tantchen hat mich rausgeworfen, weil sie es nicht mehr mit ansehen kann, wie ich alleine in meinem Zimmer sitze. Da aber niemand Zeit hat, laufe ich nun hier alleine umher. Unbewusst zieht es mich zu einem Musikladen, der sogar Instrumente verkauft. Ich schaue mir erst ein paar Minuten das Schaufenster an, es regt leider nicht stark zum Kaufen an. Man müsste mehr Sachen ausstellen, dass würde Kunden mehr anregen. Mein Blick schweift weiter zur anderen Seite des Schaufensters, dort hängt ein Schild. AUSHILFE GESUCHT.
Ich überlege nicht lange und gehe in den Laden hinein. Tantchen hat ja gesagt, ich solle mir einen kleinen Job suchen und so kann ich bei meiner geliebten Musik sein. Beim Eintreten erklingt eine kleine Glocke, die sofort verrät, dass jemand in den Laden kommt. Aber ich sehe weit und breit niemanden. ,, Hallo?“ Hinten im Laden höre ich es scheppern, meine Neugier zieht mich sofort dorthin. Ein CD-Karton ist umgefallen und zwischen dem Dilemma steht ein Mann mittleren Alters. ,, Oh, hallo, ich habe gar nicht mitbekommen, dass jemand hier ist. Kann ich dir helfen?“ ,, Ja, doch. Ich habe draußen ein Schild gesehen, dass sie eine Aushilfe suchen.“ Er mustert mich von oben bis unten. ,, Kennst du dich denn mit Musik aus?“ Er sieht mich sehr skeptisch an, weil ich für ihn wohl nicht wie ein Musik-Junkie aussehe. ,, Ja, sehr sogar. Ich liebe Musik und kenne sehr viele Bands. Viele auch hier Unbekannte.“ ,, Traut man dir gar nicht so zu, wenn man dich anschaut Mädchen. Aber ok, du hast den Job-vorerst.“
,, Danke.Kann ich gleich ein bisschen helfen?“ ,, Ja, du könntest mir mit den runtergefallenen CD´s helfen.“ In diesem Moment ertönt wieder die Ladenklingel, mein Chef verschwindet nach vorne. Nach einer Weile kommt er wieder zu mir nach hinten und schüttelt den Kopf.
,, Dieser Kerl, immer macht er seine Saiten kaputt. Naja, immerhin verdien ich so noch ein bisschen was. Das ist auch das Problem, ich habe seit Wochen fast keine Kunden mehr und weis nicht woran es liegt.“ 
,, Vielleicht sollten sie das Schaufenster etwas auffälliger gestalten.“ ,, Wie bitte?“ ,, Naja, es ist nicht sehr ansprechend, leider. Gerade für Leute, die nicht so viel mit Musik zu tun haben. Man sollte vielleicht anders dekorieren oder so.“
,, Mhm. Eigentlich gebe ich nicht viel auf die Meinung von jungen Leuten, aber deswegen hab ich wohl nicht mehr so viele Einnahmen. Was schlägst du vor?“ ,, Warten sie, ich arbeite noch keine Stunde hier und sie wollen wirklich einen Vorschlag von mir annehmen?“ ,, Du scheinst mir ein vernünftiges Mädchen zu sein. Leb dich aus.“ ,, Ok, aber erstmal räume ich hier weiter die Kartons um ja?“ ,, Natürlich.Könntest du morgen Mittag einfach wieder kommen? Dann können wir ja darüber reden und Ideen suchen.“ So räume ich noch bis Abends an den Kisten rum und sortiere die einzelnen CD´s. Total erschöpft stehe ich an der Haltestelle und warte mal wieder auf meine Bahn. Ich bin total in meine Ideen für den Laden versunken und merke nicht, wie sich jemand von hinten an mich heranschleicht. ,, Buh.“
Ich schreie wie am Spieß und drehe mich ruckartig um, um zu sehen, wer so blöd ist mich zu erschrecken. Ich hole schon mit der Hand aus um der Person eine zu kleben, als sie festgehalten wird. ,, Mensch Cas, spinnst du eigentlich? Irgendwann sterbe ich noch.“ ,, Ich kann doch nichts dazu, wenn du so schreckhaft bist, verdammt.“ ,, Was willst du denn?“ ,, Lys hat mir erzählt, was du heute mit Mr. Weichei geredet hast.“ 
,, Hör doch auf ihn so zu nennen. Und was interessiert es dich bitte, was ich mit ihm rede? Könntest du bitte meine Hand loslassen.“ Er wird rot und lässt meine Hand sofort fallen. ,, Naja scheint so, als wäre dein Leben wohl nicht langweilig gewesen in Berlin.“ ,, Nein nicht wirklich. Ich war so gut wie jede Nacht unterwegs.“ ,, Mach doch wieder Musik. Man merkt, dass du sie liebst.“
,, Cas…wie ich schon zu Nate gesagt habe. Es ist meine Vergangenheit und ich kann damit machen was ich will ok?“ ,, Is ja ok du Zicke. Fahr mich doch nicht gleich so an.“ Wir stehen nun beide etwas beleidigt an der Bahn und warten. Er wippt etwas nervös hin und her, dabei fallen ihn seine roten Haare ins Gesicht. ,, Sag mal, wir werden bei dem Wettbewerb teilnehmen. Würdest du auch kommen und uns unterstützen?“ Ich schaue ihn verwirrt an, immerhin war es eine Bitte von Mr. Krummel, was doch sehr selten ist. ,, Ähm, wenn ihr das möchtet, komme ich gerne.“ Er schaut leicht zur Seite und lächelt mich an. ,, Das freut mich. Ich hoffe du votest dann auch für uns.“ Dieses Lächeln haut mich sowas von um, dass ich ihm gar nicht antworten kann und nur mit offenem Mund da stehe. ,, Willst du nicht in die Bahn einsteigen?“ ,, D-d-doch.“ Ich sprinte schnell noch rein, typisch ich, rutsche natürlich aus und brettere voll in ihn hinein. So liege ich in seinen Armen und schaue leicht schuldbewusst zu ihm hoch. Wir müssen ein faszinierender Anblick sein, so wie ich an ihm klebe. Unsere Blicke treffen sich und wir lächeln, mir wird ganz schwindlig. ,, Es tut mir leid. Ich bin halt ein Schussel.“ ,, Schon ok, solang du mich nicht irgendwann umschmeißt.“ Seine eine Hand liegt an meiner Hüfte und die andere hält meine Hand fest. Am liebsten würde ich für immer in seinen Armen bleiben. Entwickele ich etwa Gefühle für den Rotschopf? Ich darf es nicht zulassen. Ruckartig reiße ich mich von ihm los, er scheint enttäuscht zu sein. ,, Danke fürs auffangen.“ Wir sitzen erstmal schweigend nebeneinander. ,, Sag mal, was wollt ihr denn so spielen beim Wettbewerb?“ ,, Wir werden wohl hauptsächlich covern.“ ,, Na da bin ich ja mal gespannt.“ Wir steigen beide aus der Bahn und verabschieden uns. ,, Ja ich bin mal gespannt, was du dazu sagen wirst.“ Er verschwindet mit einem mysteriösen Lächeln. Was hat das nur zu bedeuten?

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