Blogger Template by Blogcrowds

„Ich habe eigentlich keine Lust mehr.“ „Sasa bitte, ok der Kerl hat eine Klatsche, aber deswegen wirst du nicht aufhören verstanden?“ „Genau, Draguna hat Recht, wir werden auf dich aufpassen und wenn er dir noch einmal zu nahe kommt, kümmern sich die Jungs einfach darum.“ Castiel grinst, wahrscheinlich bei dem Gedanken ihm eine reinzuschlagen, Lysander und die anderen drei nicken nur einstimmend. „Leute ihr versteht das nicht ganz. Er wird mich immer finden, ich werde wohl nie wirklich frei von ihm sein.“ Wir bewegen uns langsam raus um uns auf den nach Hause weg zu machen. „Aber warum versteht er es nicht einfach?“ „Das ist ganz einfach Dragu, Rafael hat schon immer alles bekommen und versteht dementsprechend nicht, warum es bei Sasa nicht genauso sein kann. Deswegen auch der Spruch egal welche Frauen kommen, sie wäre die Eine, er ist nicht ganz der Monogame in dieser Beziehung.“ Traurig lasse ich den Kopf hängen und frage mich, wie ich so einen Kerl lieben konnte. Unsere Gruppe splittet sich langsam auf und jeder geht seinen Weg, am Schluss sitzen nur noch Mario, Cas, Lysander und ich in der Bahn. „Wir fahren noch mit zu euch.“ „Wieso das? Mario kann bestimmt gut auf mich aufpassen.“ Castiel schaut Mario und dann mich an und grinst frech. „Nichts gegen dich Mario, aber ich fühle mich besser, wenn wir mitgehen.“ Mario nickt und wirkt nicht mal beleidigt. Gemütlich laufe ich mit den dreien nach Hause und stehe nun am Gartentor. „Dürfen wir noch mit rein?“ Mario und ich sehen uns leicht fragend an aber nicken beide. „Danke.“ Wir laufen hoch und die Jungs lassen sich schon fast selbstverständlich auf die Couch fallen. „Von einem Teil abgesehen, war es doch ein echt schöner und erfolgreicher Abend oder?“ Ich denke kurz nach und nicke, Castiel hat damit nicht Unrecht. „Wollt ihr war trinken?“ Alle drei nicken und ich geh ein die angrenzende Küche, merke aber nicht, wie Castiel mir folgt. „Kann ich kurz mit dir reden?“ Ich zucke zusammen und schaue ihn geschockt an. „‘Tschuldigung.“ „Schon in Ordnung was gibt’s´?“ „Naja, mir passt es nicht ganz, dass Nate dich gerettet hat.“ Grinsend schaue ich ihn an und muss aufpassen nicht zu lachen, doch dann werde ich wieder ernst. „Sei doch einfach froh, dass er da war, wer weiß, was Raffi getan hätte.“ „Stehen seine Chancen jetzt besser?“ „Wie bitte?“ „Naja Nate´s.“ „Och Cas, bitte. Ich mache doch so etwas nicht davon abhängig, wer mich wann und wie rettet. Wir sind nicht mehr im Mittelalter.“ „Ich verstehe aber mittlerweile, was du damit gemeint hast. Also mit dem Entscheiden und das du keine Lust auf Jungs hast.“ „Das ist schön.“ „Aber ich glaube es gibt ein paar Jungs die dennoch irgendwann gern eine Antwort hätten.“ „Genau Cas, irgendwann.“ „Aber ich weiß ja, dass du mich magst.“ Er zwinkert mir zu, ich muss lachen und denke an die Szene damals im Lagerraum. „Ja Castiel, ich mag dich, wie könnte ich auch nicht? Du bist mal von deiner harten Schale abgesehen, ein netter Kerl.“ „Ich bin nicht nett.“ „Schmoll nicht, freu dich einfach.“ Ich schenke das letzte Glas ein, gebe ihm zwei in die Hand und stupse seine Nase. „Na komm, wir wollen die beiden doch nicht so lange warten lassen. Wer weiß, was die noch denken.“ Das erste Mal in meinem Leben hier in Paris sehe ich, wie Castiel rot wird und muss grinsen. „Hier Jungs, lasst es euch schmecken, ich glaube wir haben auch irgendwo noch ein paar Chips.“ Ich begebe mich auf die Suche und die anderen begnügen sich derweil mit der Cola. Sie reden über ihren Auftritt, aber leider bekomme ich nicht mit, was sie als nächstes spielen wollen. Mit zwei Tüten leckerer Chips bewaffnet schmeiße ich mich auf die Couch neben Cas und werfe Mario, der mit Lys auf der anderen sitzt, die Zweite zu. „Sagt mir doch bitte, was euer nächstes Lied ist.“ Der Rotschopf nimmt mir die Tüte ab und reist sie genüsslich auf. „Warum sollten wir? Du sagst es uns doch auch nicht oder?“ Er grinst mich an und hebt mir die Verpackung unter die Nase, ich greife zu. „Genau Sasa, sag es uns doch einfach oder warte, du weißt es noch nicht richtig?“ Mario grinst mich an, dabei weiß er genau, dass ich schon ein neues Lied habe. „Es wird wieder was mit Herz sein oder?“ Lysander lächelt mich halb fragend an und ich nicke, Castiel streckt sich und nimmt mir fast den ganzen Platz weg. „He, ich bin auch noch da.“ „Ich weiß, mach es dir doch auch gemütlich.“ „Du…“ Doch ich verstumme und muss grinsen, er kann ja schon niedlich sein. „Ich muss mich ja jetzt anders hinlegen sonst komme ich ja nicht mehr an die Chips.“ „Gut mitgedacht, ich habe sie als Geisel genommen.“ „Gib schon her.“ Ich versuche mich an seinen Beinen entlang zu drücken um an die Chips zu kommen. Endlich habe ich es geschafft und liege neben ihm, mit der Tüte in der Hand und grinse. Die ganze Nacht reden wir vier noch und planen schon unsere große Welttournee, irgendwann schlafe ich ein.

Bald ist es soweit!



Meine lieben Leser ;)






Wie ihr wisst (was ich ja zumindest hoffe) wird mein Blog am 23.Sept. schon ein Jahr alt. =)


Dementsprechend habe ich mir etwas überlegt (was sehr lange gedauert hat). Erst wollte ich ein Special schreiben, konnte mich aber nicht anfreunden SA-Charaktere und OP-Charaktere zu mischen^^(man bedenke, was da passieren könnte, wenn Castiel auf Doflamingo losgeht oder so^^) Also kam ich zu dem Entschluss, dass ihr mich einfach besser kennenlernen dürft (wahrscheinlich wäre euch das Special lieber gewesen :D ), ihr habt bis zum 22.Sept. zeit, mir alle möglichen Fragen zu stellen und damit meine ich alles :D (Natürlich gibt es genau eine Ausnahme, meinen wahren Namen und meine Adresse, Arbeitsstelle ;) ), aber ansonsten sind euch keine Grenzen gesetzt. Ihr habt vier Möglichkeiten, mir die Fragen zukommen zulassen. Einmal im Facebook über erstens meinen Account oder zweitens die Seite (aber bitte nur als PN), drittens über meine Mail-Adresse (sasa14071991@gmail.com) und als letztes über meinen Account bei Sweet Amoris (falls ich euch noch nicht aufgenommen habe, schreibt mir in meinem Forum eine böse Nachricht und ich werde das dann sofort erledigen ;) ).


Dann schreibt mal brav drauf los und ich hoffe ich werde bei euren Fragen nicht rot :D


„Kaptän? Das Schiff wäre fertig.“ „Danke Boris. Wir kommen gleich, macht schon mal alles bereit.“ „Aber wenn wir losfahren, kommt ihr doch nicht mehr auf das Schiff.“ „Zweifelst du etwa an uns?“ Ivy sieht ihn böse aber gleichzeitig lachend an, Boris rennt schnell zum Schiff. Der Junge erinnert die beiden Mädchen sehr an sie selbst, er ist gerade mal dreizehn Jahre alt. Dennoch nehmen sie ihn mit, weil sie ihm seine Träume nicht nehmen wollen und er ist ein guter Kämpfer. Alle anderen Mitglieder sind älter und auch erfahrener als sie, zwei waren sogar schon auf der Grand Line. Das könnte ein großer Vorteil für die Mädchen sein, dennoch wird es sehr gefährlich werden.

„Und ihr wollt wirklich schon gehen?“ Lenara dreht sich zu Bellamy um, der wirklich enttäuscht aussieht. „Ja, wir wollen einfach keine Zeit verlieren. Wir wissen ja noch nicht, wo Shanks derzeit ist. Aber wir werden uns wiedersehen. Versprochen.“ Bellamy zieht das blauhaarige Mädchen näher an sich und streicht ihr über die Wange. „Pass auf dich auf, nicht alle da draußen sind so nett wie ich.“ „Du hast mich zweimal niedergeschlagen, wenn das nett ist, weiß ich auch nicht.“ „Das meine ich ja Lenara, der Nächste könnte dich vielleicht umbringen.“  „ Na, danke, aber ich passe auf mich auf keine Sorge, ich habe ja noch Ivy, die mich aus allem immer rausholt.“ Grinsend blickt sie zu ihrer Freundin, die in den Armen des Samurais liegt. Bellamy umfasst ihr Gesicht und entzieht ihr den Blick zu Ivy und küsst sie mit einer noch nie gekannten Leidenschaft. Ivy lächelt als sie den Kuss der beiden sieht, ihr gefällt es, dass Lenara lächelt. „Was grinst du so?“ „Es freut mich, dass sie glücklich ist. Weißt du, uns ging es nicht immer gut. Aber das ist jetzt egal, wir sind alt genug um unser Leben nun selbst in die Hand zu nehmen.“ Der Samurai nickt nachdenklich und umfasst ihre Hand. „ Sei vorsichtig, nicht jeder ist dein Freund auf dieser Welt. Wenn wir uns wiedersehen, wirst du mir etwas über deine Vergangenheit erzählen verstanden? Ich weiß, dass ihr etwas nicht erzählt habt. Ich denke auch zu wissen was, aber erzähl es mir selbst.“ Ivy sieht ihn nervös an, aber versucht die Angst zu überspielen. „Ich weiß nicht genau was du meinst aber ok.“ Sie stellt sich auf die Zehenspitzen und versucht ihm einen Kuss zu geben, doch sie kommt gerade mal an seinen Bauch ran. Lachend beugt sich der große Mann runter und küsst sie. „Pass auf dich auf. Naja und auch auf deinen Kapitän, ich glaube alleine könnt ihr gar nicht oder?“ „Nein nicht wirklich, wir waren schon immer zusammen, seit unserer Geburt.“ „Lenara!Ivy! Wir fahren nun los, beeilt euch oder wir müssen ohne unsere Kapitäne lossegeln.“ Die Mädchen lassen von den Männern ab und schauen das ausfahrende Schiff an, ihre Blicke treffen sich und sie nicken sich zu. „Rico? Das schaffen die beiden niemals, wir müssen anhalten.“ „Boris, vertrau den beiden. Sie sind unsere Kapitäne.“ Ivy und Lenara lachen und rennen los, den ganzen Kai rennen sie entlang und werden immer schneller. Am Ende des Kais sammeln sie ihre ganze Kraft in den Beinen und springen ab. Die Crew sieht dem Spektakel staunend zu und die Mädchen landen auf der Reling und grinsen. „Sie haben es tatsächlich geschafft.“ „Natürlich Boris, was denkst du denn?“ Sie drehen sich um und schauen zu den beiden Männern im Hafen.  „Ob sie uns wirklich vermissen werden Lenara? Ich meine die beiden können doch jede Frau haben, die sie wollen. Egal ob freiwillig oder nicht.“ „Ja das können sie wohl. Aber wir können auch jeden Mann haben, den wir wollen oder nicht? Wir müssen uns doch jetzt noch nicht festlegen mit den Männern, vielleicht finden wir ja noch jemanden, der besser zu uns passt. Das Meer ist groß und vielleicht finden wir endlich unsere Familie.“ „Käpt´n? Wen genau suchen wir jetzt?“ „Boris hör endlich auf damit. Ich bin Lenara und hör auch auf Ivy Vize zu nennen. Wen wir suchen?“ Die Männer stellen sich neugierig um die beiden Mädchen. „ Ihr seid mitgegangen ohne zu wissen, was unser Ziel ist, dass finden wir schön. Also wir suchen nicht wie alle anderen das One Piece, wir suchen nach etwas viel Wichtigerem.“ Ivy gibt das Wort wieder an ihre Freundin. „Wir suchen unsere Familie und einen guten Freund.“  „Eure Familie? Aber ihr seid doch von daheim fort?“ „Ja, daheim hatten wir nur noch unsere Mütter, unsere Väter wurden von der Marine gefangen genommen, sie waren Piraten.“ „Natürlich, jetzt weiß ich, woher ich eure Namen kenne. Leo Akuma und Demon Akuma, die beiden verrückten Kämpfer aus Rogers Crew. Ihr seid die Töchter der beiden Kerle, ihr habt den gleichen Blick.“ Rico sieht die Mädchen fasziniert an und lacht dann laut los. „Na das kann ja lustig mit euch werden.“ 

Ich stehe wie vom Blitz getroffen da und sehe den am Boden liegenden Rafael an. „Ich glaube ja.“ Erst jetzt betrachte ich meinen Retter etwas genauer, es ist Nathaniel. „Seit wann bist du bitte so stark?“ Er grinst mich an und kommt auf mich zu, seine Hand hält er unter mein Kinn und schaut mir in die Augen. „Ok, du scheinst keinen starken Schock zu haben.“ Seine Hand streicht über meine Wange und auf einmal fange ich an zu weinen. „He, Sasa es ist doch alles ok.“ Nate nimmt mich fest in den Arm und streicht mir über den Rücken, ich vergrabe mein Gesicht an seiner Brust und schluchze einfach weiter. Ich merke wie er sein Handy rausholt und jemanden anruft. Keine Minute später stehen unsere Freunde bei uns, aber ich klammere mich immer noch an Nate. Dake und Cas gehen auf Raffi zu und ziehen ihn hoch, ich bekomme nicht wirklich mit, was sie ihm alles an den Kopf werfen. Auch Draguna geht auf ihn zu und scheuert ihm mit voller Wucht eine. Mischa hat mittlerweile versucht Nate abzuwechseln aber bekommt es nicht wirklich hin, sie streicht liebevoll über meinen Rücken. „Gut, dass du gerade hier draußen warst Nate.“ „Ja ich wollte eigentlich auf Amber warten, weil sie noch herkommen wollte.“ „Und wo ist deine Schwester?“ „Gute Frage Mischa.“ Cas kommt zu uns, schaut mich und dann Nate an. „Ich glaube ich muss deinen Spitznamen überdenken. Danke.“ Wir alle sehen total verblüfft Castiel an, der sich wirklich bei Nate bedankt hat. „Sasa muss erst fast entführt werden, dass ihr mal normal miteinander redet?“ Dragu schaut die beiden wütend an und zieht mich dann ohne Rücksicht auf Nate zu sich. „Das du auch nur Hohlköpfe um dich rum hast. Wieso wolltest du schon wieder wegrennen? Du hast uns versprochen, dass du das nie mehr machst.“ „Es tut mir leid, ich hatte so Angst, es war genauso wie damals.“  „Bloß hast du dieses Mal mehr Freunde, die auf dich aufpassen, wir können immer bei dir sein.“ „Danke.“ Ich sitze mittlerweile auf der Mauer und schluchze noch ein bisschen vor mich hin. Links neben mir sitzt Draguna und rechts Mischa, beide haben mich im Arm. „Na wen haben wir denn da?“ „Auch die noch.“ „Was willst du Püppchen?“ „Halt die Klappe Blauschopf. Ich habe Nathaniel gesucht, du wolltest mich doch abholen. Aber stattdessen bist du bei dieser blöden Pute.“ „Amber wir haben darüber schon geredet, lass das bitte.“ Nate kommt auf mich zu und zieht mich hoch in seine Arme, ich erwidere die Umarmung, zur Wut vieler Anwesender. „Wenn irgendetwas ist, egal was, ruf mich bitte an ja?“ „Ja mache ich.“ Langsam gehen wir wieder in den Saal und stellen uns weit vor um Robert gut zu verstehen. „Es tut mir leid, dass wir euch so lange haben warten lassen. Aber jetzt haben wir endlich unsere Entscheidung getroffen. Ich werde nach und nach, alles die weitergekommen sind aufrufen.“ Robert zählt sehr viele auf und wir sind alle komplett nervös, sogar Cas. „Wow wir haben es geschafft.“ „Sasa ist das nicht super?“ Wir sind alle weiter und die Erleichterung ist uns anzusehen. „Jetzt sollten wir wohl weiterproben.“

„Jetzt mal ganz ehrlich, meint er wirklich, er hätte noch eine Chance bei dir?“ „Anscheinend Mischa.“ „Aber dem ist nicht so oder?“ Dake sieht mich prüfend an, langsam denke ich über die Zeit nach, als ich ihn liebte. „Ich glaube wir sollten dieses Thema jetzt mal lassen und reingehen, wir wollen doch gute Plätze.“ Dankend lächle ich Mario an, der meine Situation nur zu gut nachvollziehen kann. Wir stehen in der ersten Reihe und hören den Erklärungen von Robert zu. Die Jungs sind wie wir gestern zum Schluss dran, ob sie auch so nervös sind? Wahrscheinlich nicht, dass würde nicht zu Castiel passen. Die Shows gehen los und ich bin wie hypnotisiert von den verschiedenen Bands und Liedern. Ich spüre, wie sehr ich das alles doch vermisst habe. Der Bass der sich durch meinen Körper zieht und meinen Magen so schön zusammendrückt. „Alles ok?“ Dake steht hinter mir und sein Mund ist ganz nah an meinem Ohr. „Ja, ich genieße nur die Musik.“ „Dann ist gut, ich hatte schon Angst, dass dir die Begegnung mit ihm etwas zugesetzt hat.“ „Nein, ich glaube mir geht es gut.“ „So und nun kommen wir zu der letzten Band des Abends, genießt die gute Musik der drei Jungs.“ Ich sehe Robert verwirrt an und verstehe die Welt nicht mehr, den anderen geht es genauso. „Was geht hier vor? Die Jungs sind doch nur zu zweit.“  „Keine Ahnung Dragu, ich verstehe es auch nicht.“ „Sagt mal wo ist eigentlich Mario hin?“ „Ich hab keine Ahnung Mischa, vielleicht ist er nur etwas zu trinken holen.“ Der Vorhang geht auf und auf der Bühne stehen Lysander, Castiel und Mario. „Was macht dein Brüderchen da?“ „Ich habe keine Ahnung warum Mario das macht, aber das tut ihm gut. Schaut ihn euch doch an, wie er strahlt.“ „Das Lied, dass die Jungs uns heute spielen ist, ein Cover von Nickelback. Viel Spaß mit Far Away.“ Lysander bekommt von Robert das Mikrofon übergeben und man sieht ihm an, dass er leicht nervös ist. „Robert hat mir mal einen Satz schon vorweg genommen, aber nunja. Dieses Lied widme ich einer ganz besonderen Person, die mich zurzeit nicht wirklich leiden kann. Aber eins sollte diese einzigartige wunderbare Person wissen. Draguna? Ich weiß nicht, ob du heute hier bist, oder ob du mich nicht singen hören wolltest, aber eins muss ich dir sagen. Ich liebe dich.“ Mario trommelt wie ein Verrückter auf dem Schlagzeug rum und ist komplett mit sich im Reinen. Auch ihm merkt man an, dass die Musik in seinem Leben gefehlt hat. Ich sehe verstohlen zu Dragu, sehe sie lächeln und gleichzeitig weinen. Lysander singt wirklich wunderbar und Castiel spielt wie ein Gott. Das Lied geht schnell vorbei und am Ende strahlt auf der Leinwand ein Bild auf. Draguna quickt auf und ich schaue genauer hin, es ist das Bild, dass Castiel und ich von ihrem ersten Kuss gemacht haben. „Na, dass nenn ich doch mal eine Entschuldigung.“ Dakota stupst meine Freundin und diese lächelt ihn sogar an. „Sie ist eindeutig in einem Glückszustand oder wie erklärst du dir das?“ „Gute Frage Mischa, ich tippe auf Glückszustand.“ „Wow, das nenne ich mal Einsatz auf ganzer Linie. Das war es nun mit der ersten Runde. In einer Stunde werden wir die Ergebnisse von beiden Tagen bekanntgeben.“  Lysander kommt aus dem Backstagebereich auf uns zu, wir können gar nicht so schnell schauen, wie Draguna auf ihn zurennt. „Der Junge hat echt alles auf eine Karte gesetzt und gewonnen, man sollte sich wohl ein Beispiel an ihm nehmen.“ Eine Hand liegt nun auf meiner Schulter und nur zu gut weiß ich, dass sie Rafael gehört. „Lass mich in Ruhe Raffi.“ Castiel kommt auf uns zu, zieht mich an sich und lächelt mich an. „Siehst du, so macht retten Spaß.“ „Lass ihn bitte in Ruhe, er hat es nicht verdient Aufmerksamkeit zu bekommen.“ Seine Hand ruht auf meiner Hüfte und meine auf seiner Brust, Dake räuspert sich kurz. „Der scheint doch eher dein Typ zu sein oder Sasa?“ „Halt die Klappe Raffi und lass mich endlich in Ruhe. Wie weit muss ich denn weglaufen um meine Ruhe vor dir zu haben?“ „Ich finde dich überall.“ „Das befürchte ich auch, aber versuchen kann man es ja mal.“ Ohne nachzudenken laufe ich so schnell ich kann aus dem Saal und stehe unter freiem Himmel. „Verdammter Mist, warum muss so was immer mir passieren?“ „Erkläre mir bitte, warum du mich verlassen hast?“ Ich drehe mich um und seine dunkelbraunen Augen sind viel zu nahe. „Das weißt du ganz genau.“ „Nein ich weiß es einfach nicht.“ „Verdammte Scheiße Rafael du hast mir das Herz gebrochen. Ich weiß nicht mal ob ich jemals wieder lieben kann.“ „Du hast das vollkommen falsch verstanden damals.“ „Wie hätte ich das denn falsch verstehen können? Du hast vor meinen Augen mit einer anderen rumgemacht obwohl du noch zehn Minuten zuvor gesagt hattest, dass du nur mich liebst und aufs Ganze gehen willst.“ „Sie hat mich überrumpelt, ich konnte nichts dazu.“ „Es war deine Zunge in ihrem Hals, soll ich dir das wirklich glauben? Ich weiß wirklich, warum ich euch Kerle alle hasse.“ Rafael kommt auf mich zu und packt mich. „Du gehörst zu mir, egal wie viele andere Frauen da kommen sollten.“ Sein Griff um meinen Körper wird immer fester und ich kann mich nicht mehr bewegen. „Raffi lass mich los du tust mir weh.“ „Erst, wenn du mit mir zurückkommst.“ „Vergiss es.“ „Dann nehme ich dich eben mit Gewalt mit.“ Er zieht mich ein Stück mit sich und ich schreie auf. „Lass sie in Ruhe du Mistkerl.“ Ich sehe nur, wie Rafael eine Faust in sein Gesicht bekommt und zu Boden geht. „Sasa geht es dir gut?“


Und hier mal wieder ein Bild von Draguna (ich denke mal, dass ihr dieses Bild sehr viel Spaß gemacht hat zu malen^^)

„Wach auf Marie, wir müssen uns vorbereiten.“ Ganz zaghaft öffnet sie die Augen und versucht ihre Umgebung wahrzunehmen. Immer noch liegt sie den Armen von Ace, sie schaut zu ihm hoch. „Wie viel Uhr ist es?“ „Viel zu früh. Hast du gut geschlafen?“ „Ja und du?“ Er nickt und streicht ihr die Haare aus dem Gesicht, auf dem Schiff ist schon richtig viel los. Jeder rennt umher und sucht nach seinen Waffen oder schleift sie. Marie wird wieder nervös, was ist, wenn sie immer noch zu schwach ist? Langsam erhebt sich die Sonne über die Berge der Insel und man hört die ersten Vögel erwachen. „Alles ist so friedlich, man würde kaum glauben, dass heute jemand hingerichtet wird.“ Marco steht hinter Marie und legt ihr die Hand auf die Schulter. „Du hast Recht, es ist viel zu idyllisch. Ob es vielleicht eine Falle der Marine war, um Vater zu bekommen?“ „Nein, ich glaube kaum. Aber sie rechnen wohl damit, dass wir auftauchen werden. Immerhin ist Ricci dein Vater und unser Freund, sie wissen, dass wir niemanden der uns wichtig ist im Stich lassen. Aber es wird nicht leicht, ich hoffe das weißt du Kleines.“ Marie nickt und schaut zu den Bergen hinter denen ihre Heimat liegt.

In der kleinen Stadt ist schon viel los, seit Tagen ragt auf dem Marktplatz das Schafott in die Höhe. Die Stimmung ist gespenstisch, immerhin soll ein Rogerpirat hingerichtet werden. Die ganze Stadt ist seit den frühen Morgenstunden wach, aber keiner spricht ein Wort. Jeder hier weiß, was dieser Pirat für sie und seine Tochter aufgegeben hat. Er war die letzten Jahre ein guter Mann gewesen und jetzt soll er hingerichtet werden. Noch zu gut erinnern sie sich an die Worte seiner Tochter als auch sie diese Insel verlassen hatte. Das schlechte Gewissen nichts unternommen zu haben quält jeden auf der Insel, seit sie davon erfahren haben. Das große Kriegsschiff ankert im Hafen und Garp erscheint mit dem Admiral Kizaru. „Warum muss ich hier dabei sein Garp? Das langeweilt mich zutiefst.“ „Weil ich denke, dass Whitebeard auftauchen wird.“ „Den alten Mann würdest du auch alleine packen.“ „ Er hat eine starke Crew vergesse das bitte nicht. Nimm nicht immer alles so auf die leichte Schulter. Piraten haben immer ein Ass im Ärmel.“ „Dreckspack. Mit denen werde ich locker fertig.“ Der Platz der Hinrichtung füllt sich immer mehr mit den Dorfbewohnern und Garp lächelt. Bald sind alle Rogerpiraten tot, doch das Blut lebt weiter, das weiß auch er. Ob es ein Fehler war seine Tochter am Leben zu lassen? Garp geht wieder auf das Schiff und läuft zu den Zellen. Ganz hinten, wo fast kein Licht mehr hin scheint, sitzt er, der Pirat um den sich heute alles dreht. Silver D. Richard, die linke Hand Rogers. Ob es ein Zufall war, das die Linke wie die Rechte des Piratekönigs fast den gleichen Nachnamen haben? „Sag mir Ricci, wieso mache ich mir nur so viele Gedanken um euch elende Piraten?“ „Ich weiß es nicht. Haben wir dir es so angetan Garp?“ „Anscheinend, ihr seid die Hölle auf Erden. Wieso habt ihr Kinder in die Welt gesetzt, du und Roger?“ Richard lacht und schaut Garp direkt an. „Wir sind doch auch nur Menschen oder nicht? Wir haben die Mütter unserer Kinder geliebt, es ging nicht darum unser Blut zu vererben. Wir wollten auch einfach normale Menschen mit einer Familie sein. Roger tut mir leid, dass er seinen Sohn nie kennenlernen durfte, aus ihm ist ein toller Kerl geworden. Ein guter Kämpfer, dafür sollte ich dir danken Garp. Nie hätte ich gedacht, dass du ihm diesen Wunsch erfüllst.“ „Woher wusstest du es eigentlich?“ „Was? Das du das „Teufelskind“ gerettet hast? Nicht mit der sich aufopfernden Mutter hast sterben lassen? Von der Krankenschwester, sie hat mir einen Brief geschrieben, da ich mich noch ein paar Tage zuvor bei ihr habe blicken lassen. Ich wollte den kleinen Kerl als Erster sehen, immerhin war Roger für mich wie ein Bruder. Aber leider musstest du ja kommen, also musste ich verschwinden. Ace hatte keine leichte Kindheit oder? Zu wissen wer der Vater wirklich ist und nur solche Schreckensgeschichten zu hören. Das konnte ich meiner Tochter zum Glück ersparen, aber wie mag es ihr wohl jetzt mit all diesem Wissen gehen? Nichts konnte ich ihr erklären, ich hätte es ihr früher sagen sollen.“ „Deiner Kleinen geht es gut, soweit ich weiß. Whitebeard hat sie unter seine Fittiche genommen, dementsprechend ist sie sogar bei Ace, das müsste dir doch gefallen oder nicht?“ Der alte Mann grinst und lacht laut und schaut durch das Bullauge auf das Meer. „Bei Ace sagst du? Dann sollte es ihr gut gehen, ob er ihr schon gesagt hat, wer er wirklich ist?“ „Ich glaube kaum, das Ace so dumm ist und sagt wer er wirklich ist. Ich bin mir nicht einmal sicher ob Whitebeard es weiß.“ „Oh, doch mein lieber Garp. Whitebeard weiß es, er wusste es wohl seit der ersten Stunde als er diesen Jungen aufgenommen hat. Schau nicht so, Whitebeard war oft bei mir und er hat mich immer per Post auf dem Laufenden gehalten.“ „Du Mistkerl, es war alles geplant oder? Du wusstest, dass ich dich finden würde und deine Tochter verschonen würde. Wieso willst du, dass sie genauso ein Leben wie du führt?“ „Das wird sie nicht, sie wird es besser machen als ich. Sie trägt etwas bei sich, was ihr immer Glück bringen wird, einen Teil des Schatzes. Sie trägt einen Teil des One Piece Garp. Du und die Marine, ihr könnt das neue Zeitalter nicht aufhalten. Viel zu viele Hoffnungsträger der Piraten sind geboren worden. Es ist eine Ironie, das du Zwei davon großgezogen hast. Ihr werdet es nicht mehr aufhalten können, du wirst meine Tochter durch meinen Tod nicht klein bekommen.“ 

„Rafael.“ „Hallo Sasa, lange nicht mehr gesehen.“ „Verschwinde du Dreckskerl.“ „Danke für die nette Begrüßung Mario, ich freue mich auch dich zu sehen.“ Dake stellt sich neben mich und legt seinen Arm um meine Taille. „Was willst du hier?“ „Wer bist du denn Sunnyboy?“ „Ich bin Dakota.“ „Lass bitte meine Freundin los.“ „Deine Freundin?“ „Ja, Sasa und ich gehören zusammen ganz einfach.“ „Jetzt reicht es aber, hau ab du Schnösel, wir brauchen dich hier nicht verstanden?“ „Du scheinst Draguna zu sein richtig? Mein Vater hat mich schon vor deinen Freunden gewarnt meine Liebste.“ „Hör auf sie so zu nennen, du hast ihr verdammt weh getan und da nennst du sie noch deine Freundin?“ „Ja, denn sie ist die Frau meines Lebens.“ Dakotas Griff wird immer fester, langsam fangen auch seine Augen an zu funkeln. „Reg dich nicht auf, wenn wir ihn ignorieren geht er vielleicht weg.“ „Ich kann das vielleicht noch, aber hast du mal an den Rotschopf gedacht? Der hätte ihm schon eine reingeschlagen und das weist du ganz genau. Ich halte mich nur zurück, weil ich weiß, dass du das so willst.“ „Dake…“ „Schon ok, du brauchst nichts zu sagen.“  „Was willst du bitte mit so einem Sunnyboy? Sonst stehst du doch auch eher auf Bad Boys.“ „Auf wen ich stehe ist immer noch meine Sache und wer sagt bitte, dass es Dake ist?“ „Er fast dich an und dir macht es nichts aus.“ Ich schaue zu Dakota und werde feuerrot, gekonnt drehe ich mich aus seinem Arm. „Lass mich einfach in Ruhe Rafael, ich entscheide über mein Leben.“ „Du bist einfach abgehauen damals ohne mir zu erklären warum.“ „Willkommen im Club.“ Mario stellt sich nun demonstrativ neben mich und streicht mir sanft über den Arm. „Lass sie und uns einfach in Ruhe.“ „Was ist denn hier los?“ „Ähm Cas, hi, was machst du denn hier?“ Draguna scheint leicht beunruhigt und schaut zu mir rüber, auch ich schaue nun beunruhigt. Immerhin reden wir hier von Castiel und da hat Dakota schon recht, er ist nicht so locker in der Sache. „Wer ist der Kerl da?“ „Bist du dir sicher, dass du das wissen willst?“ Mischa versuchst sich vor Castiel zu stellen um ihm die Sicht zu versperren. „Mach Platz Mish.“ „Hör endlich auf mich so zu nennen.“ „Ich find den Namen aber gut, basta und jetzt sag mir wer der Typ da ist.“ „Sasa wer ist denn diese Nervensäge?“ „Raffi hör auf so über Cas zu reden.“ Castiel schaut auf und mitten in Raffaels grinsendes Gesicht, er macht ein paar Schritte auf ihn zu und steht direkt neben mir. Ich hebe ihn am Arm fest aber werde ein Stück mitgezogen, er ist wirklich verdammt stark. „Cas, bitte lass das, dass hat doch keinen Sinn.“ „Ich prügel den Kerl windelweich.“ „Cas bitte, mach das nicht, für mich.“ Ruckartig bleibt er stehen und schaut mich an, die Wut in seinen Augen erlischt langsam. Dann geht er auf Raffi zu und zischt ihm etwas zu, dieser hebt nur eine Augenbraue und grinst. „Sie hat dich gut dressiert Rotschopf.“ „Halts Maul.“ Er dreht sich wieder zu mir und beugt sich zu mir hinab, seine Finger schieben die Haarsträhnen hinter mein Ohr. „Pass auf dich auf ja? Immerhin bin ich gleich auf der Bühne und kann es nicht machen.“ Er schaut Raffi noch einmal wütend an und geht dann auf Dake zu. „Pass auf sie auf! Sonst bist du der Nächste, der sich die Radieschen von unten anschauen kann.“ „Es ist auch in meinem Sinne, sie zu beschützen.“ Cas und Lys verschwinden wieder durch den Hintereingang und ich stehe wieder alleine vor meiner einstigen Liebe. „Die können spielen? Naja das schaue ich mir doch mal an.“ Raffi dreht sich um und läuft in das Jugendzentrum. „Dein Leben ist besser als eine Daily-Soap.“ „Halt die Klappe Draguna.“

Neuere Posts Ältere Posts Startseite